OTH meets BSZ

Unsere angehenden Erzieher*innen informieren sich über mögliche Studiengänge

Die FakS 1 am BSZ Regensburger Land bekam sozusagen einen Besuch von oben, nämlich von der am Galgenberg angesiedelten Ostbayerischen Technischen Hochschule.

Die Studienberaterin Frau Pentner gab sich die Ehre und stand den angehenden Erzieherinnen und Erziehern mit Rat und Tat zur Seite. Folgende Inhalte waren u.a. für die Klasse von besonderem Interesse:
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Erzieherin, bzw. zum Erzieher, können sich die Studierenden an der OTH einschreiben. Mit einem erfolgreichen Abschluss der Fachakademie stehen unseren Studierenden (fast) alle Türen offen, lediglich für Studiengänge an Universitäten brauchen sie eine Zusatzprüfung in Mathematik und Englisch. Dabei stellte Frau Pentner die Studienmodelle Vollzeit, berufsbegleitend und Dual vor.
Als ein attraktiver Studiengang entpuppte sich im Vortrag die Soziale Arbeit, der quasi die Inhalte der Erzieherausbildung vertieft und ausbaut. Eine besondere Spezialisierung in diesem Studiengang ist z.B. „Musik- und bewegungsorientierte Sozial Arbeit“, der Studierende aus ganz Deutschland anzieht.

Weitere Informationen und Orientierungshilfen gibt die Expertin Frau Pentner , deren Kontaktdaten auf der Homepage der OTH (www.oth-regensburg.de) zu finden sind.
Zusätzlich helfen folgende Internetadressen bei der Studienwahl:  www.hochschulkompass.de und www.was-studiere-ich.de

 

Praktische Abschlussprüfung Florist Winter 2019

Die praktische Abschlussprüfung der Floristen (Wintertermin) 2019 fand am 23. Januar für die Oberpfalz an unserer Schule statt. Die Arbeiten der zwei Auszubildenden spiegeln das hohe Niveau der Ausbildung in den Betrieben und auch in der Schule wieder. Nach einem anstrengenden Prüfungstag konnten beide Prüflinge ihren bestandenen Berufsabschluss feiern.

Bericht und Bilder: Klara Schober/Fachbetreuerin (prakt) Florist

„Kunstraum in der Natur“ – Projekt der KI 11

Drei Gruppen der KI 11 Klassen erhielten im Herbst in Werkerziehung und Gestaltung die Aufgabe, sich in Partnerarbeit schöpferisch mit Naturwerkstoffen auseinander zu setzen und objekthafte Werke zu schaffen. Es entstanden eigenwillige und interessante große und kleine „Kunstwerke“. Als Ausstellungsraum (Kuns-traum in der Natur) wurde der Außenbereich vor dem Musikraum gewählt. Dort wurden die von den Schülerinnen mit großer Freude gefertigten Arbeiten abschließend präsentiert.

Bericht und Bilder: Klara Schober/Fachbetreuerin Gestaltung

 

„Jeder Mensch ist einzigartig und hat das Recht auf Selbstbestimmung, Teilhabe, Respekt, Würde, Heimat und Bildung“ – Die FakS 2 zu Besuch im Blindeninstitut

Am 11.01.2019 besuchten die Studierenden des Vertiefungsgebiets I der FakS 2 der Fachakademie für Sozialpädagogik das Blindeninstitut in Regensburg.

Da ein Teil der Klasse das Vertiefungsgebiet 1 gewählt hat, das sich intensiv mit Kindern im Alter von 0 – 10 Jahren auseinandersetzt, entschlossen wir uns, das Blindeninstitut in Regensburg zu besuchen. Diesen Bereich hielten wir sehr passend für unser Vertiefungsgebiet.

Es ist wichtig zu wissen, dass das Blindeninstitut nicht nur blinde Kinder und Jugendliche aufnimmt, es muss mindestens noch eine weitere Behinderung vorliegen, um im Blindeninstitut aufgenommen zu werden.

Nun zur Geschichte des Blindeninstituts: Vor ca. 150 Jahren wurde das Institut gegründet. Die Stiftung des Blindeninstituts ist in Würzburg ansässig und beschäftigt ca. 300 Mitarbeiter. Der Gründer, Graf Moritz zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda, sagte bereits 1853, dass blinde Menschen das Recht auf Bildung haben, vor allem TEILHABE war ihm sehr wichtig.

Die Blindeninstitutsstiftung ist an veschiedenen Orten in Bayern und Thüringen zuhause. In unserer Region ist das Regensburger Blindeninstitut  an der Brunnstube das nächste, gefolgt von  München und Nürnberg.

Die aufgenommenen Kinder und Jugendlichen werden in verschiedenen Bereichen betreut und gefördert: So z.B. in der Frühförderung (diese wird von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren für mind. drei Jahre besucht). Die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren besuchen dann für drei Jahre die schulvorbereitende Einrichtung. Das Schulleben beginnt mit der Grundschulstufe, die die Kinder drei Jahre besuchen dürfen. Gefolgt von drei Jahren Mittelstufe, drei Jahren Mittelschulstufe und schließlich drei Jahren Berufsabschlussstufe. Insgesamt verbringen die Kinder und Jugendlichen damit rund 15 Jahre in der Einrichtung. Nach Beendigung der Schulzeit haben die Absolventen jedoch keinen Schulabschluss.

In 18 Tagesstättengruppen, 14 Schulklassen und zwei SVE-Gruppen leben und lernen die Kinder und Jugendlichen miteinander. Jede Gruppe wird von fünf bis sechs Kindern besucht. Des Weiteren gibt es vier Wohngruppen für Kinder und Jugendliche.

Bei einem Rundgang durch die Einrichtung durften wir viele neuen Erfahrungen machen, z.B. im Dunkelraum für Kinder. Hier können die Kinder ihre Sehreste besonders gut nutzen, da nur das Objekt beleuchtet wird, der Raum ansonsten jedoch absolut abgedunkelt ist.

Eine besonders gute Idee waren die Verweisschilder, die auf das jeweilige Fach mit Blindenschrift, Druckschrift und einem Gegenstand hinweisen. Diese Magnetschilder werden als Stundenplan benutzt und sind einheitlich im gesamten Blindeninstitut.

Auch in den Gängen stößt man des Öfteren auf Verweiskarten oder gelbe Linien, die für Kinder und Jugendlichen mit Blindenstock eine große Hilfe sind.

Das Blindeninstitut hat einen Mobilen sonderpädagogischen Dienst, der den Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt,  z.B. das Essen nach der Uhr („Der Becher steht auf ein Uhr“)

Eine besonders wichtige Frage für uns angehende Erzieher*innen war jedoch, welche Berufsgruppen hier im Blindeninstitut arbeiten dürfen.

Wir erfuhren, dass alle Erzieher*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Sonderschullehrer*innen, pflegerische Kräfte wie z.B. Krankenpfleger*innen, Kinderpfleger*innen und Praktikant*innen, die sich für diesen Bereich interessieren, die Chance haben, sich hier bewerben zu können.

Besonders betont wurde die erfüllende Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, da es eine sehr einfühlsame Tätigkeit ist und man viel von den Kindern zurückbekommt.

Auch die positiven Arbeitsbedingungen, die Möglichkeit zu Fort-und Weiterbildung sprechen für die Tätigkeit bei diesem Arbeitgeber.

Bei einer abschließenden Reflexion kamen wir zum Fazit, dass wir einen neuen interessanten Arbeitsbereich für unsere Zukunft entdeckt haben.

Wir bedanken uns bei Frau Christine Tausendpfund und Frau Ulrike Weimer für den gewinnbringenden Nachmittag!

 

Theresa Pellkofer, Studierende der FakS 2