Tag der Gesundheit beim Landratsamt Regensburg

Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung war wieder dabei !

Am 10.10.2018 fand im Landratsamt Regensburg der Tag der Gesundheit statt und wir, die 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung, durften leckere Brotaufstriche, Gemüsesticks, Nervenkekse, Sesamtaler, Obstspieße und Nüsse anbieten. Das Thema lautete heuer „stressfrei“. Ab 7:30 Uhr bereiteten wir in der Schule gemeinsam die schmackhafte Pausenverpflegung vor. Um 9:30 Uhr beluden wir zwei LKWs, die die vorbereiteten Köstlichkeiten und uns zum Landratsamt brachten. Dort haben wir die Tische mit den Lebensmitteln bestückt und dekoriert.
Unser Stand wurde von den Mitarbeitern des Landratsamts gut besucht, Stoßzeit war gegen Mittag. Wir mussten die Teller und Gläser immer wieder auffüllen bzw. neu bestücken.

Auch der Jugendsozialarbeiter der Schule, Hr. Stemmer, besucht uns und lobte unser Angebot.

Fr. Heindl und Fr. Schindlbeck unterstützten ihre Schülerinnen und Schüler bei der ganzen Veranstaltung und den Vorbereitungen.

Wir haben konzentriert im Team gearbeitet und uns  gegenseitig abgesprochen, welche Aufräumarbeiten anstehen und wie wir diese am besten organisieren konnten. Auch das Beladen der Lastwagen planten wir genau, da wir die schmutzigen Behälter und das ganze Geschirr selbst wieder reinigen mussten.

Die Mitarbeiter des Landratsamtes in Regensburg waren total begeistert und wollten die Rezepte unserer Snacks.

Wir haben viel gelernt und es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Speisen herzustellen und die Gäste zu betreuen.

Schülerbericht EV12

Elternabend und Wahl des Elternbeirats

Unsere Schule lud zum Elternabend ein und viele Eltern kamen.

Heuer verknüpften wir den Elternsprechtag wieder mit der Eröffnung unseres Adventsmarkts und der Information zur Aufnahme in die Fachakademie für Sozialpädagogik. Die Kombination wirkte, denn viele Eltern folgten der Einladung. Eltern und Schülerinnen und Schüler konnten sich am reich bestückten Kuchenbüfet bei Glühwein, Tee und Kinderpunsch in den vorweihnachtlichen Abend einstimmen. Bei den mittlerweile kühlen Außentemperaturen verkürzten sich viele Besucher mit einer „Knackersemmel mit Allem“ oder einer heißen Kartoffelsuppe die Wartezeit für die nächsten Lehrergespräche. Die Schülerinnen und Schüler der BFS für Ernährung und Versorgung animierten zum Kauf der zahlreichen selbst hergestellten Köstlichkeiten. Der Erlös wird wie jedes Jahr einem guten Zweck zugeführt.

Ein weiterer wichtiger Punkt an dem Abend war die Wahl des Elternbeirats, einem Gremium von Eltern, das sich für die Interessen der Schülerinnen und Schüler und die Vertretung aller Erziehungsberechtigten einsetzen wird. Die Wahl der Elternbeirätinnen verlief überraschend zügig, da sofort einige Mütter bereit waren, die interessante Aufgabe zu übernehmen.

Gewählt wurden

  • Frau Martina Rank-Bachhuber.
  • Frau Inge Seelus
  • Frau Dana Pahlke
  • Frau Sandra Stiegmüller
  • Frau Anja Ploß
  • Frau Nicole Eder und
  • Frau Eva Nusche.

Herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft, wichtige Entscheidungen mit den Lehrkräften der Schule zu treffen.

 


Exkursion in ein Webereimuseum

Am Samstag den 10. November 2018 fuhren die Studierenden der FakS 2 im Rahmen des Übungsfaches Handwerk und Technik nach Haslach in Österreich. Dort besuchten wir mit unserer Lehrerin, Frau Homeier, ein Webereimuseum und nahmen an zwei Workshops teil. Wir sahen uns verschiedene Webtechniken von früher und heute an und konnten dieses alte Handwerk selbst ausprobieren. In den Workshops durften wir zu Beginn mit Hilfe der Batik-Technik einen Schal färben. Anschließend webten wir mit der Hand eine Sitzunterlage. Am Ende des Tages haben wir viel Neues erfahren und gesehen. Wir fanden die Exkursion interessant und sehr schön.

Text und Bilder: Susanne Weiherer FakS 2

Ein Kardinal aus El Salvador zu Besuch

  • Hoher Besuch sagte sich am BSZ Regensburger Land an: Kardinal Rosa Chavez aus El Salvador gab uns die Ehre. Er ist dieses Jahr Gast der Weihnachtsaktion von Adveniat, dem Latein-Amerika-Hilfswerk der katholischen Kirche in Deutschland.
    Rosa Chavez, vorgestellt von Ruth Aigner (Leiterin der Fachstelle Weltkirche in Regensburg), begleitet und übersetzt von Ines Klissenbauer, zeigte zu Beginn seiner Rede den Studierenden auf einer Karte, wo das kleine Land El Salvador in Zentralamerika liegt. Im Zuge dessen erwähnte er: „Gott hat das Land für alle geschaffen. Alle haben dieselbe Geschichte und dieselbe Zukunft. Nur wenn das alle verstehen, wird es Frieden geben.“
    Rosa Chavez, der sich sehr für die Arbeit mit Jugendlichen vor allem in seinem Heimatland einsetzt, trat dann mit der Klasse in einen Dialog. Er begann mit der Frage, warum die Studierenden die Fachakademie für Sozialpädagogik überhaupt besuchen. Als der Kardinal zur Antwort bekam, dass Bildung und Erziehung schließlich der Schlüssel für unsere Zukunft seien, zauberte dies Rosa Chavez ein warmes Lächeln ins Gesicht und das Eis war damit gebrochen.
    Er berichtete sorgenvoll, dass sich die meisten Jugendlichen in El Salvador leider nicht genügend mit ihrer Zukunft auseinandersetzten. Sie spielen nur mit ihrem Handy und interessieren sich nicht für das, was komme. Hier setzt seine Tätigkeit ein, ihnen mit Bildung und Erziehung Chancen für das weitere Leben zu ermöglichen und das Beste aus ihnen herauszuholen. Beeinflusst ist sein Wirken von Paulo Freire, einem bekannten brasilianischen Pädagogen und Oscar Romero (1917-1980), dem heiliggesprochenen Erzbischof aus El Salvador (siehe Bild).
    Im Verlauf des Gesprächs kam auch die Frage auf, wofür wir Menschen eigentlich auf der Erde seien. Rosa Chavez gibt eine einfache, aber beeindruckende Antwort: Der Mensch sei geschaffen, um zu lieben, dafür brauche er aber jemanden und somit könne der Egoist nie glücklich sein.

In diesem Zusammenhang kommt auch der Familie eine große Bedeutung zu. In dem Land, in dem Rosa Chavez arbeitet, ist die hohe Kriminalitätsrate erschreckend (täglich zehn Morde bei 2 Millionen Einwohnern). Der Kardinal ist aber überzeugt von dem Ausweg aus Gewalt und Kriminalität: es sei besonders wichtig, als Kind in einer Familie geliebt zu werden, denn nur so kann die Gewalt überwunden werden.
Mit diesen bestärkenden und motivierenden Worten endete der Besuch von Kardinal Rosa Chavez in der Fachakademie und nach einer Pause ging er in die Klasse KI 11b, wo er u.a. Statements äußerte, die die Schülerinnen nachhaltig beeindruckten (siehe Sprechblasen):


 

Das neue Schulradio-Team des BSZ

Turn the radio on!
Das Schulradio-Team auf dem Workshop des Bayerischen Rundfunks

Ein eigenes Radio für unser BSZ! Der eigenen Lieblingsmusik, News und Fakten aus unserer und rund um unsere Schule auch in der Schule lauschen können! Das ist der Plan unseres neu gegründeten Schulradioteams.

 

In Burghausen, am Fuße der längsten Burg der Welt, nahm unser Schulradioteam am Projekt „Turn on—Radio in der Schule“ vom Bayerischen Rundfunk (BR) teil, um Radiosendungen für unser BSZ produzieren zu können.  Mit Hilfe professioneller Mediencoaches erwarben Schülerinnen der Ki10b und der BI4 sowie die Lehrkräfte Frau Eckardt und Frau Fischer in verschiedenen Workshops die notwendigen Grundlagen, um Radiobeiträge aufnehmen, schneiden,  arrangieren und so eine komplette Schulradiosendung gestalten zu können.

 

Nun ist unser Team mit dem nötigen Handwerkszeug ausgestattet, um möglichst bald für Sie auf Sendung zu gehen!

 

Seien Sie gespannt! Sie werden bald von uns hören!
 

 


HÖREN SIE IN UNSERE BEITRÄGE REIN

UND SEHEN SIE SICH BILDER ZU UNSEREM AUFENTHALT IN BURGHAUSEN AN.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DAS „TURN ON“-PROJEKT DES BR!



Text und Bilder: StRin Noemi Fischer

 

Schreibwerkstatt und Autorenlesung mit Nevfel Cumart

Zwischen Heimat, dem Gefühl des Fremdseins und der eigenen Identität

Eine interkulturelle Schreibwerkstatt sowie Autorenlesung mit dem türkisch-stämmigen Autor Nevfel Cumart

zwei welten

zwischen
zwei
welten
inmitten
unendlicher
einsamkeit
möchte ich eine brücke sein

doch kann ich
kaum fuß fassen
an dem einen ufer
vom anderen
löse ich mich
immer mehr

die brücke bricht
droht mich
zu zerreißen
in der mitte

Cumart Nevfel (1996): Zwischen Welten – Gedichte. Düsseldorf (Grupello Verlag).

Brücken bauen: Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Religionen. Das ist das Ziel des Schriftstellers Nevfel Cumart, dem unter anderem hierfür 2014 das Bundesverdienstkreuz am Bande von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen wurde und der zuletzt 2016 den IHK-Kultur-Preis Literatur erhielt.
Und so kam Herr Cumart auch an unsere Schule, um im Rahmen einer Interkulturellen Schreibwerkstatt sowie einer Autorenlesung Brücken zu bauen zwischen Schülern und Schülerinnen und der Literatur, um Einblicke in seine Texte und die dahinterstehenden Motive zu gewähren und um Verständnis für Menschen zu wecken, die zwischen zwei Welten leben.
Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler der KI10b im Rahmen der Schreibwerkstatt Verfahren und Methoden des kreativen Schreibens kennen, die die erzählerische Kreativität anregen und ein geeignetes Textgerüst für das eigene Gedankengut bieten.
Mit wachsender Freude am Schreiben und Vertrauen in das eigene Können entstanden dabei kleine, individuelle literarische Kunstwerke, die die Lebenswelt und die Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie deren sprachliche Kompetenzen zum Ausdruck bringen.
Im Rahmen einer Autorenlesung gewährte der Schriftsteller der Klasse Ki11c weiterhin Einblicke in die Entstehung seiner Werke. Zu Gedichten wie „dazwischen“ gab er dahinterstehende Motive preis, band die Schülerinnen in seine Vorüberlegungen ein und diskutierte an seinem eigenen Beispiel mit ihnen über Heimat, das Gefühl des Fremdseins sowie die Schwierig-keit, die eigene Identität zu finden.
Mit viel Humor, Einfühlungsvermögen und der stetigen Bemühung um eine individuelle Betreuung bot der türkisch-stämmige Schriftsteller den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Getragen wurden die Veranstaltungen von einer wertschätzenden, offenen und konstruktiven Atmosphäre, die nicht zuletzt durch das aufgeschlossene und interessierte Auftreten des Autors entstand.
Dem Schriftsteller ist es zweifelsfrei in beiden Klassen gelungen, Brücken zu den Schülerinnen und Schülern zu bauen und sie für die Schönheit der eigenen Sprache sowie die Herausforderung der Identitätsfindung zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen zu sensibilisieren.

Text und Bilder:
StRin N. Fischer
Deutsch und Pädagogik/Psychologie


Bezirksschülersprecher für die beruflichen Schulen der Oberpfalz gewählt

Der neu gewählte Bezirksschülersprecher für die beruflichen Schulen der Oberpfalz Jürgen Häuslmann (rechts) und seine Stellvertreterin Roxana Slaby (links). Foto: Regierung der Oberpfalz)

Jürgen Häuslmann von der Eckert Akademie in Regenstauf wurde zum 1. Bezirksschülersprecher für berufliche Schulen für das Schuljahr 2018/2019 gewählt. Als seine Stellvertreterin wurde Roxana Slaby von der Städtischen Berufsschule III in Regensburg gewählt. Jürgen Häuslmann ist mit der Wahl zum 1. Bezirksschülersprecher zugleich Mitglied der bayernweiten Landesschülerkonferenz, die am 28. und 29.11.2018 in München stattfinden wird.
Die Regierung der Oberpfalz hatte die Schülersprecherinnen und Schülersprecher der beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Oberpfalz zur diesjährigen Aussprachetagung ins Berufliche Schulzentrum Regensburger Land eingeladen um den Bezirksschülersprecher für berufliche Schulen zu wählen.
StDin Heidrun Fronek von der Regierung der Oberpfalz erklärte Aufbau, Zweck und Aufgabe der Schülermitverantwortung (SMV), deren Hauptaufgabe darin besteht, Leben und Unterricht an der eigenen Schule ihrem Alter und ihrer Verantwortungsfähigkeit entsprechend mit zu gestalten. StDin Elisabeth Herrmann, staatliche Schulberaterin, informierte die Schüler umfassend über das Angebot der Schulberatungsstelle, das den Schülern in sozialpädagogischen, schulpastoralen, schulpsychologischen und anderen schulischen Belangen beratend zur Seite steht.
Quelle: Regierung der Oberpfalz

Gut drauf Pause – Bewegung, Entspannung, gesunde Leckereien

Ruken Erden, FakS 2:
Am Dienstag, den 23.10.2018, fand die „Gut drauf Pause“ statt, die von der FakS 2 gestaltet wurde. Die Studierenden des Übungsfaches „HuT“ – Handarbeit und Technik – übernahmen die Verpflegung der Pause, sie bereiteten dazu viele kleine Leckereien in Kooperation mit der Klasse EV10 vor. Ein gesundes und vielfältiges Buffet wurde so für die Schulgemeinschaft gezaubert.

Dazu gehörten die Joghurtbar und verschiedene pikante Snacks, wie die Gemüsesticks, die Pizzaschnecken und verschieden belegte Brote.

Aber um die Leckereien in Ruhe genießen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler zunächst eines der weiteren Angebote, die von der FakS2 vorbereitet wurden, besuchen. Angeboten wurde in der Turnhalle als Bewegungselement das freie Schießen ins Tor, um seine Schusskraft zu testen oder aber es konnte die persönliche Treffsicherheit an der Torwand erprobt werden.

Die Entspannung durfte natürlich auch nicht fehlen. Dazu wurde im Musikraum ein gemütlicher Sitzkreis vorbereitet. Die Schüler durften mit den Boomwhackers das Lied „Rolling in the Deep“ begleiten.

Den Schülerinnen und Schülern war es freigestellt, an welchem Angebot sie teilnehmen wollten. Jede, jeder der aktiv dabei war, bekam einen Stempel auf den Handrücken, mit diesem durfte man sich frei am Buffet bedienen und so die „Gut drauf Pause“ kulinarisch genießen.

Die Angebote wurden gut angenommen und es war viel los in der Turnhalle und im Musikraum.

Die FakS2 blickt auf eine erfolgreiche und angenehme „Gut drauf Pause“ zurück, die positiven Rückmeldungen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler freuten die Beteiligten sehr.

 

 

 

„YOUNIWORTH – Respekt-Coach“ ein Projekt zum respektvollen Zusammenarbeiten und Zusammenleben

 

Ausstellungseröffnung durch Willibald Hogger, stellvertretender Landrat

Am 06.11.2018 war es soweit. Mit der Eröffnung der Ausstellung YOUNIWORTH der Jugendmigrationsdienste zum Thema Zusammenleben von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund fiel der Startschuss zum Projekt „RESPEKT-Coach“ am BSZ.
In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Landrat Willibald Hogger die Bedeutung des respektvollen gemeinsamen Miteinanders in einer friedlichen, demokratischen Gesellschaft.
Jürgen Wagner vom Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg erläuterte den Schülerinnen und Schülern und den zahlreichen geladenen Gästen die Inhalte der Ausstellung YOUNIWORTH. So lernen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in 8 Stationen mit vielen interaktiven Möglichkeiten eine Menge über die Geschichte der Migration, die Herkunft mancher Worte, derer wir uns täglich bedienen, das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile.
Die Wanderausstellung „YOUNIWORTH“ kann vom 05.11.2018 bis 14.11.2018 in der Aula der Schule besucht werden. Besucherinnen und Besucher kommen spielerisch in Austausch und einen Dialog.
Im Rahmen des Projekts „Respekt-Coach“ sind im Kalenderjahr 2019 weitere Angebote geplant. Workshops zur Förderung der Informationskompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Umgang mit „fakenews“ schulen, sondern auch auf Phänomene wie „hatespeech“ und „shitstorm“ aufmerksam machen und sensibilisieren. Es ist eine Modulreihe zum Erwerb von interkultureller Kompetenz, dem religionssensiblen Umgang sowie zur Meinungsbildung geplant. Mit einem Exkurs zum Diskussionsverhalten und zur Debattenkultur wird die Brücke zu demokratischen Prozessen geschlagen.
Das Programm ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen Extremismus, gefördert vom

 


„Bestmögliche Bildung von Anfang an!“ Das Netzwerk „BinE“ in Pielenhofen widmet sich in seiner diesjährigen Fachtagung den Bayerischen Bildungsleitlinien

Am Dienstag, den 6. November 2018 lud das Netzwerk BinE (Bildung nachhaltiger Entwicklung für Pädagogische Fachkräfte) zu einer Fachtagung in den Klosterstadel in Pielenhofen ein.

Mit dem Netzwerk BinE haben es sich die regionalen Bildungspartner in Pielenhofen seit Frühjahr 2017 zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Bildung in der Frühpädagogik zu etablieren. Die Fachtagung am 6. November passte daher zielgenau zu diesem Auftrag, da die Bayerischen Bildungsleitlinien derzeit den Orientierungsrahmen für alle außerfamiliären Bildungsorte bis zum Ende der Grundschulzeit bilden. Sie sind zudem wichtiger Bezugsrahmen für die Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung des pädagogischen Personals dieser Bildungsorte. Mit Eva-Reichert-Garschhammer, der stellvertretenden Leiterin des Instituts für Frühpädagogik München (IFP) konnte dabei eine Referentin gewonnen werden, die zum Autorenteam der Bildungsleitlinien gehört.

Zusammen mit ihrer Kollegin, Frau Dr. Claudia Wirts, verschaffte sie dem interessierten Publikum an diesem Nachmittag einen vertieften und facettenreichen Einblick in das grundlegende Bildungsverständnis der Bildungsleitlinien.

Angesichts des Themas und der Referentinnen wunderte es daher nicht, dass die Veranstaltung gut besucht war und rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Fachtagung begrüßt werden konnten. Darunter Vertreterinnen der Fachaufsicht für Kindertagesstätten der Regierung der Oberpfalz und des Landratsamtes Regensburg, Erzieherinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen des Landkreises Regensburg, Lehrkräfte der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege am Staatlichen BSZ Regensburger Land, und darüber hinaus die Studierenden des 2. Studienjahres der Fachakademie.

Frau Pengler, die Leiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik am BSZ Regensburger Land, bedankte sich besonders bei der Gemeinde Pielenhofen, vertreten durch den 2. Bürgermeister, Herrn Jürgen Ebkemeier, für die Bereitstellung des Veranstaltungsorts. Die attraktiven Räumlichkeiten des neu sanierten Klosterstadels trugen dazu bei, dass sich die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer in angenehmer Atmosphäre dem Vortrag der Referentinnen widmen konnten.

Anke Wolfram, Leiterin der Waldkinder Regensburg, und – zusammen mit Heidrun Pengler – , Teil der Arbeitsgruppe rund um BinE, freute sich über die gelungene Veranstaltung und den gewinnbringenden Austausch. Beide zeigten sich zuversichtlich, dass es auch künftig Veranstaltungen zu zeitnahen pädagogischen Themen durch das Netzwerk „BinE“ geben wird.

 

Eine-Welt-Fest im Kolpinghaus – wir waren die einzige Schule

„Die Erhaltung der Schöpfung ist ein grundlegender Auftrag der Politik und unseres Lebens.“
Diese Worte richtete der Bundesentwicklungsminister Dr. Gert Müller am Eine-Welt-Fest an seine Zuhörer. Weltweiter Handel müsse fair gehandhabt und die Ausbeutung von Menschen müsse gestoppt werden.
Am 28. Oktober hatte unsere Schule am Weltmissionstag im Kolpinghaus die große Ehre, sich als einzige Schule neben 25 anderen Ausstellern präsentieren zu dürfen.
Vorgestellt wurde das „fair trade“ – Projekt der Unterrichtsfächer Religion und Ethik. Dieses Projekt wird jährlich durchgeführt. Schülerinnen und Schüler werden für die Vorteile und die Verwendung gerecht gehandelter Produkte sensibilisiert. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung zeigten großes Interesse an unserem Schulprojekt.
Zusätzlich wurden sie auch von den leckeren Schokocookies, die die Klasse EV11b aus fair gehandelter Schokolade gebacken hatte, angelockt.
Text und Bilder: Heidi Chun

Perspektiv-Wechsel: Mit dem Rollstuhl in Regensburg unterwegs

Regensburg (hp): Im Rahmen des Vertiefungsgebiets II machte sich eine Gruppe Studierender der FakS 2 am 26. Oktober nachmittags auf den Weg, um nicht wie gewohnt als Fußgänger, sondern im Rollstuhl die Regensburger Innenstadt zu erkunden.

Die Erfahrungen der Studierenden waren eindrücklich und vielfältig:

„Der Alltag kann für Rollstuhlfahrer und  deren Begleiter sehr anstrengend werden, vor allem wenn Straßen und Wege schwer befahrbar sind.“

„In viele Geschäfte kommt man nur schwierig rein, da Stufen oder steile Rampen den Zutritt erschweren. Warum gibt es nicht viel mehr Türen, die automatisch öffnen?“

„Manchmal bräuchte man eine Klingel, um sich bei anderen Passanten bemerkbar zu machen.“

„Allerdings ist es auch nicht angenehm, die Blicke anderer auf sich zu ziehen.“

„Gibt es einen Fahrstuhl? Und wenn ja: Wo???“

„Das Sichtfeld ist eingeschränkt und die Regale sind oftmals unerreichbar hoch!“

„Es gibt auch hilfsbereite Menschen, die sehen, dass man sich abmüht und die dann einfach helfen.“ smile

 

Vom Baum in die Flasche: So gut kann Naturschutz schmecken

Sünching. (wn) Eine Landpartie unternahm die Abschlussklasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Regensburg, und diese führte nach Sünching. Damit führten das Staatliche Berufliche Schulzentrum Regensburger Land und der Landschaftspflegeverband Regensburg ihr Kooperationsprojekt weiter. Ziel dieser Exkursion war die Vermittlung von Umweltwissen in Verbindung mit der Verarbeitung von regionalen Produkten.
In Sünching trafen sich die 20 angehenden Assistentinnen für Ernährung mit dem Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands und Kreisfachberater Josef Sedlmeier auf der äußeren Streuobstwiese des Bund Naturschutz. Dabei erfuhren die Schülerinnen aus erster Hand, dass die hier in der Landschaft stehenden Obstbäume nicht nur leckere Äpfel liefern, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten sind. Sedlmeier betonte, dass das Sammeln und Verwerten des Obstes im Landkreis wesentlich zum Erhalt der heimischen Obstbäume beitrage. Bayernweit seien in den letzten Jahrzehnten über die Hälfte aller Obstbäume gerodet worden und damit verloren gegangen.
Wie die Herstellung von Apfelsaft funktioniert, konnten die Schülerinnen anschließend in Sünching bei der Apfelsaft GbR der OGV‘s Sünching und Mötzing/Dengling in den Kellerräumen des Bauhofes anschauen.
Die Äpfel steuerte Klassenleiterin Gudrun Schmidbauer zusammen mit ihrem Ehemann, Josef Schmidbauer (Leiter einer anderen Berufsschule) aus dem eigenen Streuobstgarten bei. Unter Anleitung von Hans Botzler packten die Schülerinnen selbst mit an. Dass es sich bei dem Endprodukt um einen Apfelsaft erster Güte handelt, davon konnten sich die Schülerinnen bei der Kostprobe überzeugen. Fotos: wn

IHK-Ehrung der besten Absolventinnen und Absolventen 2018

Am Freitag, den 19.10.2018, zeichnete die IHK Regensburg für die Oberpfalz und Kelheim die 83 besten Absolventinnen und Absolventen der Abschlussprüfung Sommer 2018 sowie die erfolgreichen Ausbildungsbetriebe aus .
IHK-Präsident Michael Matt (vorne rechts) und IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jürgen Helmes (vorne links) überreichten den jungen Fachkräften und ihren Ausbildungsbetrieben Urkunden zur Bestätigung ihrer besonderen Leistung.
Vom BSZ Regensburger Land wurde Tamara Karsten (3. Reihe links) als Floristin mit dem besten Abschluss geehrt. Frau Sandra Irrgang, Floristmeisterin und Tamaras Ausbilderin bei Irrgang Erlebnis grün GbR Schwandorf (4. Reihe links), nahm an der Feierstunde ebenso teil, wie die Schulleiterin des BSZ Regensburger Land, Frau Ernestine Schütz.
Wir wünschen Tamara Karsten eine erfolgreiche berufliche und private Zukunft.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.ihk-regensburg.de/Meine_IHK/Presse/Pressemeldungen/ostbayerns-beste-fachkraefte2/4231228

Quelle: www.altrofoto.de

Europassübergabe

Neue Kulturen und Bräuche im Ausland kennenlernen und 3 Wochen lang in einer Kantine, einem Kindergarten oder Hotel mitarbeiten, das ermöglicht das Erasmus+ -Projekt der Europäischen Union.

85 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, für Kinderpflege und für Sozialpflege nahmen die Chance wahr und leisteten im Schuljahr 2017/18 ein 3-wöchiges betriebliches Praktikum in Griechenland, Norwegen, Irland oder Österreich. Im Rahmen eines Festakts am BSZ Regensburger Land überreichte Herr Ismael Ertug, Mitglied des Europaparlaments, am 12.07.2018 die Europässe an die 85 Schülerinnen und Schüler. In seiner Ansprache betonte Herr Ertug: „Sie hatten Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszublicken und glauben Sie mir, nichts ist besser in dieser Welt als das, was und die EU in den letzten Jahren gebracht hat: Frieden, Freiheit, Stabilität und die Wahrung der Menschenrechte.“

Herr Willibald Hogger, stellvertretender Landrat, gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Mut im Ausland zu praktizieren.

Tag der offenen Tür im Landratsamt Regensburg

Die 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung betreute am 22.09.2018 das Kaffee- und Kuchenbuffet am Tag der offenen Tür im Landratsamt Regensburg. Die Lehrkräfte Frau Heindl, Frau Neft und Frau Schindlbeck unterstützten die Schülerinnen und Schüler bei der Auswahl und der Herstellung des Gebäcks und bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltung.

Es kamen auch andere Lehrkräfte zu dieser Veranstaltung und haben Ihre Schülerinnen und Schüler besucht. Unter anderem waren Frau Schütz, unsere Schulleiterin, Frau Siedentop, Frau Schmidbauer und Frau Stieglbauer zu Besuch.

Die Klasse EV12 hat sich um die Versorgung der Besucher mit  Kaffee und Kuchen gekümmert. Wir hatten eine große Auswahl von Backwaren, die wir selbst hergestellt hatten.

Unter anderem boten wir an: Kiachal, Donauwelle, Herrenschnitten, Käsekuchen, Mohnkuchen, Zwetschgendatschi usw.

Die Klasse war in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte hat sich gleich in der Früh am Landratsamt getroffen und mit Fr. Heindl und Fr. Schindelbeck das Buffet aufgebaut und den ersten Kaffee gekocht. Die andere Hälfte war mit Fr. Neft in der Schule und hat frische Hefewaren hergestellt. Sie kamen gegen Mittag auch ins Landratsamt.

Gegen 12 Uhr Mittag war die Stoßzeit und wir hatten alle Hände voll zu tun. Wir mussten neben der Gästebewirtung das Buffet neu bestücken, Kuchen schneiden, anrichten  und Kaffee kochen. Zum Schluss packten wir das Schmutzgeschirr in Kisten, die am Montag gleich in der Früh an die Schule geliefert wurden, wo wir sofort mit Spül- und Aufräumarbeiten begonnen haben.

Wir hatten einen erfolgreichen Tag und haben sehr viel Neues dazu gelernt. Auch die vielen Gäste waren sehr zufrieden mit unserer Arbeit.

Wir würden so eine Aktion jederzeit wieder machen.

Schülerbericht, EV12