OTH meets BSZ

Unsere angehenden Erzieher*innen informieren sich über mögliche Studiengänge

Die FakS 1 am BSZ Regensburger Land bekam sozusagen einen Besuch von oben, nämlich von der am Galgenberg angesiedelten Ostbayerischen Technischen Hochschule.

Die Studienberaterin Frau Pentner gab sich die Ehre und stand den angehenden Erzieherinnen und Erziehern mit Rat und Tat zur Seite. Folgende Inhalte waren u.a. für die Klasse von besonderem Interesse:
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Erzieherin, bzw. zum Erzieher, können sich die Studierenden an der OTH einschreiben. Mit einem erfolgreichen Abschluss der Fachakademie stehen unseren Studierenden (fast) alle Türen offen, lediglich für Studiengänge an Universitäten brauchen sie eine Zusatzprüfung in Mathematik und Englisch. Dabei stellte Frau Pentner die Studienmodelle Vollzeit, berufsbegleitend und Dual vor.
Als ein attraktiver Studiengang entpuppte sich im Vortrag die Soziale Arbeit, der quasi die Inhalte der Erzieherausbildung vertieft und ausbaut. Eine besondere Spezialisierung in diesem Studiengang ist z.B. „Musik- und bewegungsorientierte Sozial Arbeit“, der Studierende aus ganz Deutschland anzieht.

Weitere Informationen und Orientierungshilfen gibt die Expertin Frau Pentner , deren Kontaktdaten auf der Homepage der OTH (www.oth-regensburg.de) zu finden sind.
Zusätzlich helfen folgende Internetadressen bei der Studienwahl:  www.hochschulkompass.de und www.was-studiere-ich.de

 

Praktische Abschlussprüfung Florist Winter 2019

Die praktische Abschlussprüfung der Floristen (Wintertermin) 2019 fand am 23. Januar für die Oberpfalz an unserer Schule statt. Die Arbeiten der zwei Auszubildenden spiegeln das hohe Niveau der Ausbildung in den Betrieben und auch in der Schule wieder. Nach einem anstrengenden Prüfungstag konnten beide Prüflinge ihren bestandenen Berufsabschluss feiern.

Bericht und Bilder: Klara Schober/Fachbetreuerin (prakt) Florist

„Kunstraum in der Natur“ – Projekt der KI 11

Drei Gruppen der KI 11 Klassen erhielten im Herbst in Werkerziehung und Gestaltung die Aufgabe, sich in Partnerarbeit schöpferisch mit Naturwerkstoffen auseinander zu setzen und objekthafte Werke zu schaffen. Es entstanden eigenwillige und interessante große und kleine „Kunstwerke“. Als Ausstellungsraum (Kuns-traum in der Natur) wurde der Außenbereich vor dem Musikraum gewählt. Dort wurden die von den Schülerinnen mit großer Freude gefertigten Arbeiten abschließend präsentiert.

Bericht und Bilder: Klara Schober/Fachbetreuerin Gestaltung

 

„Jeder Mensch ist einzigartig und hat das Recht auf Selbstbestimmung, Teilhabe, Respekt, Würde, Heimat und Bildung“ – Die FakS 2 zu Besuch im Blindeninstitut

Am 11.01.2019 besuchten die Studierenden des Vertiefungsgebiets I der FakS 2 der Fachakademie für Sozialpädagogik das Blindeninstitut in Regensburg.

Da ein Teil der Klasse das Vertiefungsgebiet 1 gewählt hat, das sich intensiv mit Kindern im Alter von 0 – 10 Jahren auseinandersetzt, entschlossen wir uns, das Blindeninstitut in Regensburg zu besuchen. Diesen Bereich hielten wir sehr passend für unser Vertiefungsgebiet.

Es ist wichtig zu wissen, dass das Blindeninstitut nicht nur blinde Kinder und Jugendliche aufnimmt, es muss mindestens noch eine weitere Behinderung vorliegen, um im Blindeninstitut aufgenommen zu werden.

Nun zur Geschichte des Blindeninstituts: Vor ca. 150 Jahren wurde das Institut gegründet. Die Stiftung des Blindeninstituts ist in Würzburg ansässig und beschäftigt ca. 300 Mitarbeiter. Der Gründer, Graf Moritz zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda, sagte bereits 1853, dass blinde Menschen das Recht auf Bildung haben, vor allem TEILHABE war ihm sehr wichtig.

Die Blindeninstitutsstiftung ist an veschiedenen Orten in Bayern und Thüringen zuhause. In unserer Region ist das Regensburger Blindeninstitut  an der Brunnstube das nächste, gefolgt von  München und Nürnberg.

Die aufgenommenen Kinder und Jugendlichen werden in verschiedenen Bereichen betreut und gefördert: So z.B. in der Frühförderung (diese wird von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren für mind. drei Jahre besucht). Die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren besuchen dann für drei Jahre die schulvorbereitende Einrichtung. Das Schulleben beginnt mit der Grundschulstufe, die die Kinder drei Jahre besuchen dürfen. Gefolgt von drei Jahren Mittelstufe, drei Jahren Mittelschulstufe und schließlich drei Jahren Berufsabschlussstufe. Insgesamt verbringen die Kinder und Jugendlichen damit rund 15 Jahre in der Einrichtung. Nach Beendigung der Schulzeit haben die Absolventen jedoch keinen Schulabschluss.

In 18 Tagesstättengruppen, 14 Schulklassen und zwei SVE-Gruppen leben und lernen die Kinder und Jugendlichen miteinander. Jede Gruppe wird von fünf bis sechs Kindern besucht. Des Weiteren gibt es vier Wohngruppen für Kinder und Jugendliche.

Bei einem Rundgang durch die Einrichtung durften wir viele neuen Erfahrungen machen, z.B. im Dunkelraum für Kinder. Hier können die Kinder ihre Sehreste besonders gut nutzen, da nur das Objekt beleuchtet wird, der Raum ansonsten jedoch absolut abgedunkelt ist.

Eine besonders gute Idee waren die Verweisschilder, die auf das jeweilige Fach mit Blindenschrift, Druckschrift und einem Gegenstand hinweisen. Diese Magnetschilder werden als Stundenplan benutzt und sind einheitlich im gesamten Blindeninstitut.

Auch in den Gängen stößt man des Öfteren auf Verweiskarten oder gelbe Linien, die für Kinder und Jugendlichen mit Blindenstock eine große Hilfe sind.

Das Blindeninstitut hat einen Mobilen sonderpädagogischen Dienst, der den Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt,  z.B. das Essen nach der Uhr („Der Becher steht auf ein Uhr“)

Eine besonders wichtige Frage für uns angehende Erzieher*innen war jedoch, welche Berufsgruppen hier im Blindeninstitut arbeiten dürfen.

Wir erfuhren, dass alle Erzieher*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Sonderschullehrer*innen, pflegerische Kräfte wie z.B. Krankenpfleger*innen, Kinderpfleger*innen und Praktikant*innen, die sich für diesen Bereich interessieren, die Chance haben, sich hier bewerben zu können.

Besonders betont wurde die erfüllende Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, da es eine sehr einfühlsame Tätigkeit ist und man viel von den Kindern zurückbekommt.

Auch die positiven Arbeitsbedingungen, die Möglichkeit zu Fort-und Weiterbildung sprechen für die Tätigkeit bei diesem Arbeitgeber.

Bei einer abschließenden Reflexion kamen wir zum Fazit, dass wir einen neuen interessanten Arbeitsbereich für unsere Zukunft entdeckt haben.

Wir bedanken uns bei Frau Christine Tausendpfund und Frau Ulrike Weimer für den gewinnbringenden Nachmittag!

 

Theresa Pellkofer, Studierende der FakS 2

Elternabend und Wahl des Elternbeirats

Unsere Schule lud zum Elternabend ein und viele Eltern kamen.

Heuer verknüpften wir den Elternsprechtag wieder mit der Eröffnung unseres Adventsmarkts und der Information zur Aufnahme in die Fachakademie für Sozialpädagogik. Die Kombination wirkte, denn viele Eltern folgten der Einladung. Eltern und Schülerinnen und Schüler konnten sich am reich bestückten Kuchenbuffet bei Glühwein, Tee und Kinderpunsch in den vorweihnachtlichen Abend einstimmen. Bei den mittlerweile kühlen Außentemperaturen verkürzten sich viele Besucher mit einer „Knackersemmel mit Allem“ oder einer heißen Kartoffelsuppe die Wartezeit für die nächsten Lehrergespräche. Die Schülerinnen und Schüler der BFS für Ernährung und Versorgung animierten zum Kauf der zahlreichen selbst hergestellten Köstlichkeiten. Der Erlös wird wie jedes Jahr einem guten Zweck zugeführt.

Ein weiterer wichtiger Punkt an dem Abend war die Wahl des Elternbeirats, einem Gremium von Eltern, das sich für die Interessen der Schülerinnen und Schüler und die Vertretung aller Erziehungsberechtigten einsetzen wird. Die Wahl der Elternbeirätinnen verlief überraschend zügig, da sofort einige Mütter bereit waren, die interessante Aufgabe zu übernehmen.

Gewählt wurden

  • Frau Martina Rank-Bachhuber.
  • Frau Inge Seelus
  • Frau Dana Pahlke
  • Frau Sandra Stiegmüller
  • Frau Anja Ploß
  • Frau Nicole Eder und
  • Frau Eva Nusche.

Herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft, wichtige Entscheidungen mit den Lehrkräften der Schule zu treffen.

 


Das neue Schulradio-Team des BSZ

Turn the radio on!
Das Schulradio-Team auf dem Workshop des Bayerischen Rundfunks

Ein eigenes Radio für unser BSZ! Der eigenen Lieblingsmusik, News und Fakten aus unserer und rund um unsere Schule auch in der Schule lauschen können! Das ist der Plan unseres neu gegründeten Schulradioteams.

 

In Burghausen, am Fuße der längsten Burg der Welt, nahm unser Schulradioteam am Projekt „Turn on—Radio in der Schule“ vom Bayerischen Rundfunk (BR) teil, um Radiosendungen für unser BSZ produzieren zu können.  Mit Hilfe professioneller Mediencoaches erwarben Schülerinnen der Ki10b und der BI4 sowie die Lehrkräfte Frau Eckardt und Frau Fischer in verschiedenen Workshops die notwendigen Grundlagen, um Radiobeiträge aufnehmen, schneiden,  arrangieren und so eine komplette Schulradiosendung gestalten zu können.

 

Nun ist unser Team mit dem nötigen Handwerkszeug ausgestattet, um möglichst bald für Sie auf Sendung zu gehen!

 

Seien Sie gespannt! Sie werden bald von uns hören!
 

 


HÖREN SIE IN UNSERE BEITRÄGE REIN

UND SEHEN SIE SICH BILDER ZU UNSEREM AUFENTHALT IN BURGHAUSEN AN.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DAS „TURN ON“-PROJEKT DES BR!



Text und Bilder: StRin Noemi Fischer

 

Schreibwerkstatt und Autorenlesung mit Nevfel Cumart

Zwischen Heimat, dem Gefühl des Fremdseins und der eigenen Identität

Eine interkulturelle Schreibwerkstatt sowie Autorenlesung mit dem türkisch-stämmigen Autor Nevfel Cumart

zwei welten

zwischen
zwei
welten
inmitten
unendlicher
einsamkeit
möchte ich eine brücke sein

doch kann ich
kaum fuß fassen
an dem einen ufer
vom anderen
löse ich mich
immer mehr

die brücke bricht
droht mich
zu zerreißen
in der mitte

Cumart Nevfel (1996): Zwischen Welten – Gedichte. Düsseldorf (Grupello Verlag).

Brücken bauen: Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Religionen. Das ist das Ziel des Schriftstellers Nevfel Cumart, dem unter anderem hierfür 2014 das Bundesverdienstkreuz am Bande von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen wurde und der zuletzt 2016 den IHK-Kultur-Preis Literatur erhielt.
Und so kam Herr Cumart auch an unsere Schule, um im Rahmen einer Interkulturellen Schreibwerkstatt sowie einer Autorenlesung Brücken zu bauen zwischen Schülern und Schülerinnen und der Literatur, um Einblicke in seine Texte und die dahinterstehenden Motive zu gewähren und um Verständnis für Menschen zu wecken, die zwischen zwei Welten leben.
Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler der KI10b im Rahmen der Schreibwerkstatt Verfahren und Methoden des kreativen Schreibens kennen, die die erzählerische Kreativität anregen und ein geeignetes Textgerüst für das eigene Gedankengut bieten.
Mit wachsender Freude am Schreiben und Vertrauen in das eigene Können entstanden dabei kleine, individuelle literarische Kunstwerke, die die Lebenswelt und die Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie deren sprachliche Kompetenzen zum Ausdruck bringen.
Im Rahmen einer Autorenlesung gewährte der Schriftsteller der Klasse Ki11c weiterhin Einblicke in die Entstehung seiner Werke. Zu Gedichten wie „dazwischen“ gab er dahinterstehende Motive preis, band die Schülerinnen in seine Vorüberlegungen ein und diskutierte an seinem eigenen Beispiel mit ihnen über Heimat, das Gefühl des Fremdseins sowie die Schwierig-keit, die eigene Identität zu finden.
Mit viel Humor, Einfühlungsvermögen und der stetigen Bemühung um eine individuelle Betreuung bot der türkisch-stämmige Schriftsteller den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Getragen wurden die Veranstaltungen von einer wertschätzenden, offenen und konstruktiven Atmosphäre, die nicht zuletzt durch das aufgeschlossene und interessierte Auftreten des Autors entstand.
Dem Schriftsteller ist es zweifelsfrei in beiden Klassen gelungen, Brücken zu den Schülerinnen und Schülern zu bauen und sie für die Schönheit der eigenen Sprache sowie die Herausforderung der Identitätsfindung zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen zu sensibilisieren.

Text und Bilder:
StRin N. Fischer
Deutsch und Pädagogik/Psychologie


Gut drauf Pause – Bewegung, Entspannung, gesunde Leckereien

Ruken Erden, FakS 2:
Am Dienstag, den 23.10.2018, fand die „Gut drauf Pause“ statt, die von der FakS 2 gestaltet wurde. Die Studierenden des Übungsfaches „HuT“ – Handarbeit und Technik – übernahmen die Verpflegung der Pause, sie bereiteten dazu viele kleine Leckereien in Kooperation mit der Klasse EV10 vor. Ein gesundes und vielfältiges Buffet wurde so für die Schulgemeinschaft gezaubert.

Dazu gehörten die Joghurtbar und verschiedene pikante Snacks, wie die Gemüsesticks, die Pizzaschnecken und verschieden belegte Brote.

Aber um die Leckereien in Ruhe genießen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler zunächst eines der weiteren Angebote, die von der FakS2 vorbereitet wurden, besuchen. Angeboten wurde in der Turnhalle als Bewegungselement das freie Schießen ins Tor, um seine Schusskraft zu testen oder aber es konnte die persönliche Treffsicherheit an der Torwand erprobt werden.

Die Entspannung durfte natürlich auch nicht fehlen. Dazu wurde im Musikraum ein gemütlicher Sitzkreis vorbereitet. Die Schüler durften mit den Boomwhackers das Lied „Rolling in the Deep“ begleiten.

Den Schülerinnen und Schülern war es freigestellt, an welchem Angebot sie teilnehmen wollten. Jede, jeder der aktiv dabei war, bekam einen Stempel auf den Handrücken, mit diesem durfte man sich frei am Buffet bedienen und so die „Gut drauf Pause“ kulinarisch genießen.

Die Angebote wurden gut angenommen und es war viel los in der Turnhalle und im Musikraum.

Die FakS2 blickt auf eine erfolgreiche und angenehme „Gut drauf Pause“ zurück, die positiven Rückmeldungen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler freuten die Beteiligten sehr.

 

 

 

„YOUNIWORTH – Respekt-Coach“ ein Projekt zum respektvollen Zusammenarbeiten und Zusammenleben

 

Ausstellungseröffnung durch Willibald Hogger, stellvertretender Landrat

Am 06.11.2018 war es soweit. Mit der Eröffnung der Ausstellung YOUNIWORTH der Jugendmigrationsdienste zum Thema Zusammenleben von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund fiel der Startschuss zum Projekt „RESPEKT-Coach“ am BSZ.
In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Landrat Willibald Hogger die Bedeutung des respektvollen gemeinsamen Miteinanders in einer friedlichen, demokratischen Gesellschaft.
Jürgen Wagner vom Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg erläuterte den Schülerinnen und Schülern und den zahlreichen geladenen Gästen die Inhalte der Ausstellung YOUNIWORTH. So lernen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in 8 Stationen mit vielen interaktiven Möglichkeiten eine Menge über die Geschichte der Migration, die Herkunft mancher Worte, derer wir uns täglich bedienen, das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile.
Die Wanderausstellung „YOUNIWORTH“ kann vom 05.11.2018 bis 14.11.2018 in der Aula der Schule besucht werden. Besucherinnen und Besucher kommen spielerisch in Austausch und einen Dialog.
Im Rahmen des Projekts „Respekt-Coach“ sind im Kalenderjahr 2019 weitere Angebote geplant. Workshops zur Förderung der Informationskompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Umgang mit „fakenews“ schulen, sondern auch auf Phänomene wie „hatespeech“ und „shitstorm“ aufmerksam machen und sensibilisieren. Es ist eine Modulreihe zum Erwerb von interkultureller Kompetenz, dem religionssensiblen Umgang sowie zur Meinungsbildung geplant. Mit einem Exkurs zum Diskussionsverhalten und zur Debattenkultur wird die Brücke zu demokratischen Prozessen geschlagen.
Das Programm ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen Extremismus, gefördert vom

 


„Bestmögliche Bildung von Anfang an!“ Das Netzwerk „BinE“ in Pielenhofen widmet sich in seiner diesjährigen Fachtagung den Bayerischen Bildungsleitlinien

Am Dienstag, den 6. November 2018 lud das Netzwerk BinE (Bildung nachhaltiger Entwicklung für Pädagogische Fachkräfte) zu einer Fachtagung in den Klosterstadel in Pielenhofen ein.

Mit dem Netzwerk BinE haben es sich die regionalen Bildungspartner in Pielenhofen seit Frühjahr 2017 zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Bildung in der Frühpädagogik zu etablieren. Die Fachtagung am 6. November passte daher zielgenau zu diesem Auftrag, da die Bayerischen Bildungsleitlinien derzeit den Orientierungsrahmen für alle außerfamiliären Bildungsorte bis zum Ende der Grundschulzeit bilden. Sie sind zudem wichtiger Bezugsrahmen für die Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung des pädagogischen Personals dieser Bildungsorte. Mit Eva-Reichert-Garschhammer, der stellvertretenden Leiterin des Instituts für Frühpädagogik München (IFP) konnte dabei eine Referentin gewonnen werden, die zum Autorenteam der Bildungsleitlinien gehört.

Zusammen mit ihrer Kollegin, Frau Dr. Claudia Wirts, verschaffte sie dem interessierten Publikum an diesem Nachmittag einen vertieften und facettenreichen Einblick in das grundlegende Bildungsverständnis der Bildungsleitlinien.

Angesichts des Themas und der Referentinnen wunderte es daher nicht, dass die Veranstaltung gut besucht war und rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Fachtagung begrüßt werden konnten. Darunter Vertreterinnen der Fachaufsicht für Kindertagesstätten der Regierung der Oberpfalz und des Landratsamtes Regensburg, Erzieherinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen des Landkreises Regensburg, Lehrkräfte der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege am Staatlichen BSZ Regensburger Land, und darüber hinaus die Studierenden des 2. Studienjahres der Fachakademie.

Frau Pengler, die Leiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik am BSZ Regensburger Land, bedankte sich besonders bei der Gemeinde Pielenhofen, vertreten durch den 2. Bürgermeister, Herrn Jürgen Ebkemeier, für die Bereitstellung des Veranstaltungsorts. Die attraktiven Räumlichkeiten des neu sanierten Klosterstadels trugen dazu bei, dass sich die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer in angenehmer Atmosphäre dem Vortrag der Referentinnen widmen konnten.

Anke Wolfram, Leiterin der Waldkinder Regensburg, und – zusammen mit Heidrun Pengler – , Teil der Arbeitsgruppe rund um BinE, freute sich über die gelungene Veranstaltung und den gewinnbringenden Austausch. Beide zeigten sich zuversichtlich, dass es auch künftig Veranstaltungen zu zeitnahen pädagogischen Themen durch das Netzwerk „BinE“ geben wird.

 

Eine-Welt-Fest im Kolpinghaus – wir waren die einzige Schule

„Die Erhaltung der Schöpfung ist ein grundlegender Auftrag der Politik und unseres Lebens.“
Diese Worte richtete der Bundesentwicklungsminister Dr. Gert Müller am Eine-Welt-Fest an seine Zuhörer. Weltweiter Handel müsse fair gehandhabt und die Ausbeutung von Menschen müsse gestoppt werden.
Am 28. Oktober hatte unsere Schule am Weltmissionstag im Kolpinghaus die große Ehre, sich als einzige Schule neben 25 anderen Ausstellern präsentieren zu dürfen.
Vorgestellt wurde das „fair trade“ – Projekt der Unterrichtsfächer Religion und Ethik. Dieses Projekt wird jährlich durchgeführt. Schülerinnen und Schüler werden für die Vorteile und die Verwendung gerecht gehandelter Produkte sensibilisiert. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung zeigten großes Interesse an unserem Schulprojekt.
Zusätzlich wurden sie auch von den leckeren Schokocookies, die die Klasse EV11b aus fair gehandelter Schokolade gebacken hatte, angelockt.
Text und Bilder: Heidi Chun

Perspektiv-Wechsel: Mit dem Rollstuhl in Regensburg unterwegs

Regensburg (hp): Im Rahmen des Vertiefungsgebiets II machte sich eine Gruppe Studierender der FakS 2 am 26. Oktober nachmittags auf den Weg, um nicht wie gewohnt als Fußgänger, sondern im Rollstuhl die Regensburger Innenstadt zu erkunden.

Die Erfahrungen der Studierenden waren eindrücklich und vielfältig:

„Der Alltag kann für Rollstuhlfahrer und  deren Begleiter sehr anstrengend werden, vor allem wenn Straßen und Wege schwer befahrbar sind.“

„In viele Geschäfte kommt man nur schwierig rein, da Stufen oder steile Rampen den Zutritt erschweren. Warum gibt es nicht viel mehr Türen, die automatisch öffnen?“

„Manchmal bräuchte man eine Klingel, um sich bei anderen Passanten bemerkbar zu machen.“

„Allerdings ist es auch nicht angenehm, die Blicke anderer auf sich zu ziehen.“

„Gibt es einen Fahrstuhl? Und wenn ja: Wo???“

„Das Sichtfeld ist eingeschränkt und die Regale sind oftmals unerreichbar hoch!“

„Es gibt auch hilfsbereite Menschen, die sehen, dass man sich abmüht und die dann einfach helfen.“ smile

 

Tag der Gesundheit beim Landratsamt Regensburg

Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung war wieder dabei !

Am 10.10.2018 fand im Landratsamt Regensburg der Tag der Gesundheit statt und wir, die 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung, durften leckere Brotaufstriche, Gemüsesticks, Nervenkekse, Sesamtaler, Obstspieße und Nüsse anbieten. Das Thema lautete heuer „stressfrei“. Ab 7:30 Uhr bereiteten wir in der Schule gemeinsam die schmackhafte Pausenverpflegung vor. Um 9:30 Uhr beluden wir zwei LKWs, die die vorbereiteten Köstlichkeiten und uns zum Landratsamt brachten. Dort haben wir die Tische mit den Lebensmitteln bestückt und dekoriert.
Unser Stand wurde von den Mitarbeitern des Landratsamts gut besucht, Stoßzeit war gegen Mittag. Wir mussten die Teller und Gläser immer wieder auffüllen bzw. neu bestücken.

Auch der Jugendsozialarbeiter der Schule, Hr. Stemmer, besuchte uns und lobte unser Angebot.

Fr. Heindl und Fr. Schindlbeck unterstützten uns, ihre Schülerinnen und Schüler, bei der ganzen Veranstaltung und den Vorbereitungen.

Wir haben konzentriert im Team gearbeitet und uns  gegenseitig abgesprochen, welche Aufräumarbeiten anstehen und wie wir diese am besten organisieren konnten. Auch das Beladen der Lastwagen planten wir genau, da wir die schmutzigen Behälter und das ganze Geschirr selbst wieder reinigen mussten.

Die Mitarbeiter des Landratsamtes in Regensburg waren total begeistert und wollten die Rezepte unserer Snacks.

Wir haben viel gelernt und es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Speisen herzustellen und die Gäste zu betreuen.

Schülerbericht EV12

Europassübergabe

Neue Kulturen und Bräuche im Ausland kennenlernen und 3 Wochen lang in einer Kantine, einem Kindergarten oder Hotel mitarbeiten, das ermöglicht das Erasmus+ -Projekt der Europäischen Union.

85 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, für Kinderpflege und für Sozialpflege nahmen die Chance wahr und leisteten im Schuljahr 2017/18 ein 3-wöchiges betriebliches Praktikum in Griechenland, Norwegen, Irland oder Österreich. Im Rahmen eines Festakts am BSZ Regensburger Land überreichte Herr Ismael Ertug, Mitglied des Europaparlaments, am 12.07.2018 die Europässe an die 85 Schülerinnen und Schüler. In seiner Ansprache betonte Herr Ertug: „Sie hatten Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszublicken und glauben Sie mir, nichts ist besser in dieser Welt als das, was und die EU in den letzten Jahren gebracht hat: Frieden, Freiheit, Stabilität und die Wahrung der Menschenrechte.“

Herr Willibald Hogger, stellvertretender Landrat, gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Mut im Ausland zu praktizieren.