#Schulgemeinschaft – Zusammen sind wir stärker !

Der Sonderpreis im Wettbewerb des Landesschülerrates 2019 ging an uns.

Es gibt Tage, an die erinnert man sich gerne. Der 1. Oktober 2019 ist so ein Tag für uns, denn unsere Schule wurde am 01.10.2019 mit einem besonderen Preis geehrt.

 

Die Jury des Wettbewerbs „#Schulgemeinschaft – Zusammen sind wir stärker!“, die aus Mitgliedern des Landesschülerrats und des Bayerischen Vereins für Toleranz, Demokratie und Menschwürde e.V. bestand, würdigte unter allen Einsendungen unser Projekt „School Heroes – miteinander statt gegeneinander“ mit dem Sonderpreis des Bündnisses für Toleranz.

 

Gemeinsam mit den Teams der weiteren ausgewählten Siegerschulen des Wettbewerbs trafen wir uns am 01.10.2019 beim Bayerischen Landtag. Dort folgten wir neugierig der Führung durch den Plenarsaal und die historischen Räumlichkeiten des Maximilianeums und ließen uns den Aufbau und die Aufgaben des Landtags erläutern. Nach der Einladung zum Mittagessen im Landtagsrestaurant ging es bei strahlendem Sonnenschein zum Salvatorplatz, zum Kultusministerium.

 

Hier verlief die Würdigung der einzelnen Schulprojekte durch den Landesschülerrat interessant und kurzweilig. Als Empfänger des Sonderpreises des Bündnisses für Toleranz erhielt unsere Schule eine besondere Laudatio. Herr Dr. Albin Dannhäuser fand für unser Projekt „School Heroes“ einfühlsame und wohltuende Worte. Hier Auszüge aus seiner Rede:

 

„Ihr Projekt am staatlichen beruflichen Schulzentrum Regensburg lässt aufhorchen. Es zeigt in herausragender Art und Weise das Engagement von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler.

… Sie investieren sehr viel Zeit. Und Sie zeigen, dass es in der Schule nicht nur um Punkte, Noten und Zeugnisse geht, sondern auch um Verantwortung für andere. Daraus ziehen Sie keinen zählbaren Vorteil, aber Ihr Engagement macht Sie menschlich reich.

 … Die Bezeichnung School Heroes ist mehr als ein Eye-Catcher. Er besagt vielmehr: Um ein Held zu sein, muss man keine Superkräfte besitzen, man muss keine Riesen besiegen oder Drachen töten. Helden im Alltag sind ganz normale Menschen, die sich um andere kümmern, sich ihrer Probleme annehmen, sie unterstützen. Sie setzen sich nicht in Szene, sondern sind, wenn sie gebraucht werden, einfach da. Sie als junge Erwachsene tragen damit Ihren Teil dazu bei, die Gesellschaft ein Stück besser zu machen. Ich sage bewusst „die Gesellschaft“ und nicht „die Schulgemeinschaft“.

Glücklich und stolz stellten wir uns mit dem Schirmherrn des Wettbewerbs, Herrn Staatsminister Michael Piazolo, zum Gruppenfoto auf. Seine abschließenden Worte: „Schule muss ein Ort sein, an dem sich alle wohlfühlen.“ erörterten wir noch lange auf unserem Nachhauseweg.

 

An dieser Stelle danken wir dem Landesschülerrat und dem Bayerischen Verein für Toleranz, Demokratie und Menschenwürde e.V. dafür, das außerunterrichtliche Engagement von Schülerinnen und Schülern und ihren Lehrkräften besonders zu würdigen. Die erfahrene Anerkennung spornt zu weiterem Einsatz und neuen Projekten für eine gelingende, wertschätzende Schulgemeinschaft an.

An den Tag der Preisverleihung denken wir sehr gerne zurück.

Text 
Ernestine Schütz, Schulleiterin

 

 

 

 

 

Welche Praktikumseinrichtung ist die richtige für mich?

Expertinnen geben Entscheidungshilfen für die Wahl der Praktikumseinrichtung

Sarah Stupar

Die Frage nach der richtigen Einrichtungsart beschäftigt Jahr für Jahr unsere neuen Schülerinnen und Schüler in der Berufsfachschule für Kinderpflege.

Ist die Kinderkrippe, der Kindergarten oder der Kinderhort die richtige Entscheidung für meine Praktikumsstelle?

Bislang besuchten die Praxislehrkräfte nach Möglichkeit die eine oder andere Einrichtung, im besten Fall ein Kinderhaus, in dem alle Einrichtungsarten vertreten sind, um den Schülern einen Einblick in die Arbeit in der jeweiligen Einrichtungsart zu geben. Um diese Besuche auf ein solides Fundament zu stellen, fassten die Lehrkräfte des Faches Sozialpädagogische Praxis bereits gegen Ende des vergangenen Schuljahres den Entschluss, Experten aus den Einrichtungen in die Schule zu holen und aus ihrer alltäglichen Arbeit berichten zu lassen.

Schnell konnten diese gewonnen werden und so war es am 23. 09. und am 25.09.2019 soweit, dass die Fachkräfte jeweils für zwei Stunden vor zwei Klassen über ihre Einrichtung referierten. Leider erkrankte der Leiter eines Kindergartens und konnte so seine Vorträge nicht halten. Deshalb sprang im wahrsten Sinne des Wortes von heute auf morgen eine ehemalige Schülerin ein, die heute einen Kindergarten leitet.

So durften wir als Experten herzlich willkommen heißen:

  1. Sarah Stupar, Leiterin des Stadtparkkindergartens, Regensburg
  2. Manuela Haupt, Leiterin des städtischen Kinderhorts Ostpreußenstraße, Regensburg
  3. Doris Gotteswinter, Leiterin der Kinderkrippe Seepferdchen, Regensburg
Fr. Manuela Haupt
Manuela Haupt

Die Lehrkräfte waren gespannt, wie die Vorträge bei den Schülern und Schülerinnen ankommen würden, war doch sehr viel Konzentration nötig, um sechs Unterrichtsstunden zuzuhören. Aber dies erwies sich als unnötige Sorge, da jede der Referentinnen auf ihre Weise die Zuhörerschaft in Bann zog. Jede stellte ihre Einrichtungsart und die Arbeit dort so engagiert, interessant und überzeugend dar, dass das Zuhören leichtfiel. Außerdem wurde auf jede Frage geduldig und ausführlich geantwortet, nichts blieb unbeantwortet. Belebt wurden die Vorträge durch eine PowerPoint-Präsentation und die Darstellung eines alltäglichen Tagesablaufs in der Einrichtung.

Fr. Doris Gotteswinter
Doris Gotteswinter

Schnell kam der Eindruck auf, dass die Schülerinnen und Schüler zufrieden nach Hause gehen werde. Dies wurde in der darauffolgenden Reflexion bestätigt. Hierzu ein paar Schüleräußerungen: „Es war total interessant!“, „Da habe ich einen Einblick in alle drei Formen bekommen.“, „Es war gut verständlich.“, „Gut dargestellt!“, „Jede Referentin hat mit Herzblut ihre Einrichtung vorgestellt!“, „Ich habe Weiterbildungsmöglichkeiten kennen gelernt.“.

Viele äußerten sich, dass sie sich durch die Vorträge bestätigt fühlen würden, den richtigen Entschluss für eine Einrichtungsart getroffen zu haben und einige haben ihre Entscheidung revidiert und wollen nun in einer anderen Einrichtungsart praktizieren.

Wir freuen uns über die äußerst positive Resonanz und nehmen die Anregung unserer Schüler mit, im kommenden Jahr einen größeren Vortragsraum zu wählen, da der Platz doch etwas beengt war.

Mit Sicherheit wird es dieses Projekt im kommenden Jahr erneut geben!

 

Text und Bilder:
Eva Amann,
Abteilungsleiterin Kinderpflege

 

Studierende der Fachakademie unterstützen auf dem Regionalmarkt

Am Sonntag, den 29.09.2019, fand bei Kaiserwetter der große Landkreis-Regionalmarkt auf dem Parkplatz des Landratsamtes in Regensburg statt.

Zahlreiche Stände mit heimischen Produkten – von der Apfelpresse bis zur Honigherstellung, vom Juradistlrind bis zum Bio-Metzger – lockten sehr viele Interessierte an. Neben kulinarischen Köstlichkeiten aus der Region, die stets eine hohe Anziehungskraft besitzen, zeigten auch andere Stände, die den Naturschutz oder Experimente zum Thema hatten, ihre Attraktivität.

Einen weiteren Magneten – vor allem für die kleinen Besucher*innen – stellte der Waldkindergarten Pielenhofen dar. Hier unterstützten Studierende unserer Fachakademie die Erzieherinnen bei der Beschäftigung der jüngsten Marktbesucher. Sie bastelten mit Kindern Duftbälle und Zauberstäbe, die den Kleinen, aber auch den Großen, ein Lächeln ins Gesicht zauberten. Damit traf der Waldkindergarten genau ins Herz der Kinder. Es wuselte nur so von kleinen Bastler*innen, die sich kreativ betätigen wollten und konnten. Bei diesem Andrang konnte der Waldkindergarten Pielenhofen den Regionaltag als großen Erfolg verbuchen.

Text und Bilder: Benjamin Rauscher

Informationsveranstaltung – externe Bewerber

Informationsveranstaltung zur Externenprüfung Kinderpfleger*in am
Dienstag, den 19.11.2019
von 14:00 bis ca. 18:00 Uhr
an unsere Schule

Folgende Themen werden besprochen:
1. Voraussetzungen zur Zulassung zur Externenprüfung
2. Anmeldeverfahren
3. Prüfungsfächer und Ablauf der Prüfungen
4. Literaturhinweise zur Vorbereitung
5. Unterweisungsveranstaltungen an der Schule
6. Zusammenarbeit mit dem Kindergarten
7. Beantwortung von Einzelfragen

Wertvolle Hinweise zur Externenprüfung erhalten Sie auf der Homepage der Schule unter
www.bsz-regensburg.de.

Bei besonders dringenden Fragen können Sie sich telefonisch an uns wenden:
0941 208 213 0.
Wir beantworten drängende Fragen ausnahmsweise auch per E-Mail:
kranich.gabriele@bsz-regensburg.de .

Teambuilding – Zusammenarbeiten ist ein Erfolg !

Teambuilding mit den neuen Schüler*innen am BSZ Regensburger Land

In der ersten Schulwoche fand am BSZ Regensburger Land ein klassen- und fachübergreifender Teamtag statt. Der Gedanke dahinter war, alle neuen Schüler*innen der Berufsfachschulen für ein vertrauensvolles Miteinander zu motivieren, aber auch einen Zusammenhalt mit den neuen Klassenkamerad*innen aufzubauen und durch die gemeinsamen Unternehmungen zu stärken. Alle Lehrkräfte einer Klasse hatten die Möglichkeit, die teambildenden Maßnahmen zu begleiten und mitzumachen. Somit lernten sich die neuen Schüler*innen der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, für Kinderpflege und für Sozialpflege und deren Lehrkräfte schnell näher kennen.

Mehrere Stationen, in denen Teamfähigkeit, Geschicklichkeit sowie Kommunikationsfähigkeit besonders gefragt waren, wurden angeboten. Besonders das „Speed-Dating“, eine schnelle und lustige Art des Kennenlernens, regte die Schüler*innen zum intensiven Austausch an. Anfängliche Berührungsängste konnten bei dem Vertrauensspiel „Gordischer Knoten“ überwunden werden. Durch kreuz und queres Anfassen bildeten die Schüler*innen hierbei einen Knoten, den es, ohne Loslassen, zu entwirren galt. Daneben waren Geschicklichkeitsübungen, wie das „Hula Hoop“ oder „Kugelspiel“ ein bewegungsreiches Pendant zu weiteren Diskussions- und Kennenlernstationen. In einer spielerischen Abschlussrunde wurden Gemeinsamkeiten der beteiligten Schüler*innen und Lehrkräften deutlich. Die Schulgemeinschaft entdeckte sogar manch ungeahnte Stärken und schlummernde Talente der neuen Mitschüler*innen.

Ein Team, das perfekt aufeinander eingespielt ist, meistert die schwierigsten Aufgaben – ob im privatem oder im beruflichen Bereich. Um den Schüler*innen des BSZ Regensburger Land diesen Teamgeist zu vermitteln, legten die beiden initiierenden Lehrkräften Frau Lena Kriechenbauer und Herr Hassam Ermegan besonders Wert darauf, die Teambildungsmaßnahmen auf die Zielgruppen, auf berufstypische Vorlieben der Teilnehmer*innen und auf die Altersstruktur abzustimmen. Das ist ihnen hervorragend gelungen, wie das anschließende Feedback aller Teilnehmer*innen zeigte.

In einer Abschlussrede betonte die Schulleiterin Frau Ernestine Schütz die Bedeutsamkeit einer werteorientierten Schulkultur in einer harmonischen Schulfamilie. Dabei griff sie das Motto des Teamtages auf und verwies auf Henry Fords Zitat: „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“
Die Schulleitung sowie die Lehrkräfte wünschten allen Schüler*innen viel Freude und Mut für den Start in die Ausbildung am BSZ Regensburger Land.

Bayerns beste Lehramtsabsolvent*innen – eine davon ist unsere Kollegin.

Kultusminister Michael Piazolo empfing am 06.09.2019 die besten Lehramtsabsolventen des aktuellen Prüfungsjahrgangs im Freistaat und „unsere“ Louise Ehrenreich war dabei.

Im Kultusministerium überreichte er ihr und den weiteren Lehramtsabsolvent*innen ihre Ernennungsurkunden und gratulierte ihnen zu ihren herausragenden Leistungen. Er betonte: „Sie haben sich für einen ebenso interessanten wie wichtigen Beruf entschieden. Sie werden Kinder und Jugendliche für das Lernen begeistern, ihnen Wissen und Können vermitteln und ihre Persönlichkeitsentwicklung fördern. Das ist eine lohnende Aufgabe und eine große Verantwortung. Sie haben an der Universität und im Referendariat bewiesen, dass Sie für den Lehrberuf bestens geeignet sind. Dazu gratuliere ich Ihnen sehr herzlich und wünsche Ihnen zum Start in den neuen Beruf und auch persönlich alles Gute.“ Das Kollegium unserer Schule schließt sich den Glückwünschen an. Wir freuen uns alle auf unsere neue Kollegin.

Ernestine Schütz
OStDin, Schulleiterin

BIldquelle: https://www.picdrop.de/agebert/Lehramt2019

Abschlussfeier am 22.07.2019

Ich schaue (NICHT) zurück !

Am 22.07.2019 fand die Abschlussfeier für alle Absolventinnen und Absolventen der Berufsfachschul- sowie der Berufsintegrationsklassen in der festlich geschmückten Turnhalle unserer Schule statt. Die Feierlichkeit stand unter dem Motto Ich schaue (NICHT) zurück!“ Alle Absolventinnen und Absolventen freuten sich auf diesen besonderen Tag und viele Angehörige begleiteten die Jugendlichen bei diesem wichtigen Ereignis. 

Durch die musikalische Begleitung des Schulorchesters und des 70-köpfigen Schulchors entstand schon beim Eingangslied eine sehr heitere, aber auch festliche Atmosphäre. Lieder, die die Freude über das Erreichte, aber auch den Abschiedsschmerz spüren ließen, wechselten mit einfühlsamen Instrumentaleinlagen oder Tanzchoreografien während dieser Veranstaltung ab. 

Die stellvertretende Schulleiterin Sophia Altenthan begrüßte zu Beginn alle Anwesenden sehr herzlich. Besonders betonte sie, wie sehr wir es als Schule des Landkreises schätzen, dass der Schulträger an dieser besonderen Veranstaltung teilnimmt. Unter den Gästen befanden sich neben unserer Landrätin Frau Tanja Schweiger, Kreisrätinnen und Kreisräte wie Frau Sauerer und Herr Sammüller sowie Bürgermeister aus den Gemeinden Köfering, Beratzhausen, Lappersdorf und Alteglofsheim, aber auch Vertreter der Stadt Regensburg. Insbesondere freute uns der Besuch der Bundestagsabgeordneten Frau Dr. Astrid Freudenstein, die sich die Zeit nahm, an der Feier teilzunehmen. Nicht nur deren Wertschätzung für diesen wichtigen Lebensabschnitt wird somit ausgedrückt, sondern auch die Besonderheit der beruflichen Qualifizierung wird dadurch nochmals hervorgehoben.

Frau Dr. Freudenstein, die maßgeblich am Gesetz zur Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung im Bundestag beteiligt war, betonte in ihrem Grußwort die Besonderheit der Berufsabschlüsse unseres BSZs für das Allgemeinwohl als „Berufe der Zukunft“. Die Berufssparten Nahrung, Gesundheit und Kinderpflege seien aktuell sehr gefragt und somit stünden den Absolventinnen und Absolventen alle Wege offen. Sehr herzlich gratulierte die Bundestagsabgeordnete und Stadträtin den Schülerinnen und Schülern, aber auch den Eltern, die als Unterstützer und Förderer ihrer Kinder einen sehr großen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft geleistet haben.

Diese wichtigen Worte der Bundestagsabgeordneten wirkten in der anschließenden Choreografie der Absolventen aus Musik und Lichtspiel noch nach und die festliche Stimmung erreichte spätestens jetzt jeden Teilnehmer.


Die Schulleiterin, Frau Ernestine Schütz, begann ihre Rede mit dem Satz: Sie sind etwas Besonderes!“. Diese vier Worte fingen die Stimmung des Augenblicks ein. 204 Jugendliche feierten ihren Abschluss. 19 Helferinnen und Helfer für Ernährung  und Versorgung, 13 Assistentinnen für Ernährung und  Versorgung, 104 Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger, davon 16 nach der 3-jährigen Teilzeitform und 26 als extern Geprüfte, 23 Sozialbetreuerinnen und –betreuer sowie 45 Schülerinnen und Schüler aus den Berufsintegrationsklassen.

21 Absolventinnen und Absolventen haben eine „1“ vor dem Komma, das sind ca. 10 %. Mit Ihnen zusammen freuen sich natürlich ihre Eltern, Betreuer und Freunde, die sie in den vergangenen Jahren nach besten Kräften unterstützt und die ihnen immer wieder Mut gemacht haben. Besonderen Dank übermittelte die Schulleiterin aber auch den Lehrkräften, die in den zwei bzw. drei Jahren der beruflichen Ausbildung nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern vor allem auch Mitmenschlichkeit vermittelten. In diesem Zusammenhang dankte sie auch den beiden Jugendsozialarbeiterinnen Frau Stiglbauer und Frau Müller, die sich stets um alle Belange und Sorgen unserer Schülerinnen und Schüler rührend sorgen. Besonderer Dank galt auch unserem Hausmeister, Herrn Ciobanu, der so manches Gespräch in der Pausenhalle aufschnappte und stets hilfreich zur Seite stand. 

Wichtig war es der Schulleiterin auch, den Lehrkräften und Sozialpädagogen unserer Kooperationspartner, der VHS des Landkreises und dem Kolping Bildungswerk e.V., zu danken, die einen wesentlichen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss der 45 Berufsintegrationsschüler geleistet haben.

Im Anschluss erfolgte die Ehrung der 21 Schülerinnen und Schüler mit einem hervorragenden Abschluss, wobei zwei Schülerinnen aus der BFS für Kinderpflege den Staatspreis von Frau Dr. Freudenstein überreicht bekamen. Alle Anwesenden freuten sich mit diesen Absolventinnen und Absolventen aus den verschiedensten Fachbereichen über deren außergewöhnliche Leistungen, sodass der Applaus nicht zu enden schien. Besonders hervorzuheben war auch die Ehrung von drei Schülerinnen, die während ihrer Ausbildung am BSZ keinen einzigen Fehltag hatten. 

Wichtig war unserer Schulleiterin alle auf einen kurzen Rückblick einzuladen. Dabei zählte sie einige Aktivitäten auf, die die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr begleiteten und die für alle an der Ausbildung Beteiligten besonders wichtig waren. Dabei betonte sie den Berufswettbewerb, das Fair Trade-Projekt, den Weihnachtsbazar, die Aktivitäten im Kletterwald und viele mehr. Besonders eindrucksvoll war das Umweltengagement einiger Schülerinnen und Schüler, die sich an den Fridays for Future aktiv beteiligten.

Frau Schütz griff das Motto dieser Abschlussfeier „Wir blicken (nicht) zurück“ erneut auf.

Dabei erinnerte sie an berufliche Einstiegsgedanken der Absolventen. War es der Wunsch nach einem mittleren Schulabschluss, war es, um Deutsch zu lernen oder um eine Vorqualifizierung für den eigentlichen Berufswunsch zu erhalten. Die Schulleiterin lenkte den Blick der Absolventen kurz in die vergangenen Schuljahre. Wenn der Weg holprig war und viele Hürden überwunden werden mussten, wird vielleicht so manchem im Rückblick klar, dass genau dies der richtige Weg  – der Königsweg – war, den jeder Einzelne für sich in seiner Weise gegangen ist. Dafür lohnt sich dieser Blick zurück, um nun zuversichtlich und stolz auf das, was geschafft war, in die Zukunft zu blicken. Frau Schütz betonte abschließend das Motto des vorausgegangen Gottesdienstes „Denn Du schreibst Geschichte!“. Sie wünschte den Absolventinnen und Absolventen, dass sie bei ihrer Geschichte bleiben und ihr Lebensglück finden. Voll Freude und Mut sollen sie zukünftige Herausforderungen meistern, indem sie auf ihre eigenen Fähigkeiten vertrauen – evtl. auch mal einem kleinen Blick zurückwerfen – vielleicht auch ans BSZ Regensburger Land !

 

Yvonne Ruscheinsky, Mitarbeiterin in der Schulleitung

Prüfung zur Übungsleiterin – Schwerpunkt Kinderturnen – geschafft !

Am BSZ fand die Prüfung zur Übungsleiterin C – Profil Kinder/Jugendliche, Schwerpunkt: Kinderturnen, erfolgreich statt.

Es ist geschafft: Am 12.07.2019 haben acht Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik die Prüfung zur Übungsleiterin C Profil Kinder/Jugendliche, Schwerpunkt: Kinderturnen, bestanden.

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. In der Theorie wurden zum Beispiel sportpädagogische Grundlagen, Vorbereitung, Durchführung und Auswertung einer Sportstunde, Trainingslehre, Bewegungslehre, Sportmedizinische Grundlagen, Sportverletzungen, Sportorganisation, Ernährung, Sportrecht, etc. geprüft.

Die praktischen Fertigkeiten bewiesen die Studierenden im Praxisteil der Prüfung.

Frau Kerstin Reichow vom Bayerischen Turnverband und Frau Antje Zeis, Sportlehrerin am BSZ Regensburger Land, nahmen die Prüfung ab und freuten sich mit den Studierenden über den erfolgreichen Abschluss.

Antje Zeis (Fachbetreuerin Sport)

Neues von unserem Umweltprojekt

Freitag – Abschluss & Kommunikation


Wir feiern eine Tauschparty – der Umwelt zuliebe !


Feiert in euren Klassen eine Tauschparty! Die Regeln dazu findet ihr am schwarzen Brett in der Aula.

Zum fröhlichen Abschluss der Projektwoche kann jeder nicht mehr Gebrauchtes von Zuhause mitbringen.
Ein neuer, glücklicher Besitzer findet sich bestimmt.

Ich habe das in meiner Klasse ausprobiert und alle waren mit Begeisterung dabei. Meine mitgebrachte Jeansjacke tauschte ich gegen einen schönen Rucksack,
den ich gut gebrauchen kann.

Was konnten wir an unserer Schule beobachten?

Diese Aktion unterstützte nicht nur ein Bewusstsein für die Änderung unseres Konsumverhaltens, sondern auch für die Notwendigkeit, unsere Umwelt wertzuschätzen.
Außerdem stärkt die Tauschaktion den Gruppenprozess und die Gemeinschaft, da man zusammen etwas bewegt hat.

Neues von unserem Umweltprojekt

Donnerstag – Anwendung und Recycling

Wirf deinen Müll heute in den richtigen Eimer !

Wir können Plastik schwer komplett umgehen, jedoch können wir durch richtige Mülltrennung einen wichtigen Beitrag zum Thema Recycling leisten. Jeder kann hier sein Verhalten korrigieren und zukünftig ändern.

Unsere Erfahrungen heute?

Unsere Klasse war überrascht, wie jeder Mitschüler, jede Mitschülerin den anfallenden 

Abfall bewusst richtig entsorgt hat.
Es war eine gelungene Aktion und das Upcycling hat richtig viel Spaß gemacht !

Neues zu unserem Umweltprojekt

Mittwoch – DIY


Werde selbst aktiv ! Mach selbst etwas für deine Umwelt !


Werde selbst aktiv! Nimm statt einer Plastikflasche eine Glasflasche und
statt Alufolie eine Brotzeitdose.
Geh auf YouTube und schaue dir „Leben ohne Plastik“ an! Hier findest du Tipps, wie du auch ohne Plastik gut leben kannst!

Auf dem Informationstisch in der Aula sind Glas- und Plastikflaschen vergleichend gegenüber gestellt.
Auch eine Büste in Folie gewickelt mit dem Hinweis „Mikroplastik in deinem Körper… willst du das ??? “
Fünf Gramm Mikroplastik nimmt jeder wöchentlich zu sich.

Wie sieht es in meinem Leben aus ?

Auch ich besitze eine Edelstahl-Brotzeitdose und eine Trinkflasche aus Glas
– mir und der Umwelt zuliebe !

Neues zu unserem Umweltprojekt

Dienstag – Informationen zu unserer „plastic world“


Wie belastet ist unsere Umwelt ?


Schau dir den YouTube-Clip an „Plastikmüll von Nestle & Co – Suche im Meer“.
Dieser Film soll unsere Aufmerksamkeit auf die aktuelle, besorgniserregende Lage unserer Ozeane und Meere lenken.
Die Folgen dieser immensen Umweltverschmutzung sind kaum mehr einzudämmen.

Was löste der Clip an unserer Schule aus ?

Lehrkräfte und Schüler*innen waren über das Ausmaß erschrocken und diskutierten angeregt über mögliche Veränderungen. Jeder konnte hier seine einzelnen Erfahrungen mit jemand anderem teilen.

Unsere Umweltprojekt-Woche beginnt!


Montag – Selbstreflexion


Wie viel Plastik hast du dabei ?


Heute starten wir unsere plastikfreie Woche mit folgender Aktion:
„Check deinen Rucksack – wie viele Plastiksachen sind drin ?“

Information in der Aula zum Thema Selbstreflexion. Jede Schülerin, jeder Schüler ist dazu aufgerufen, sich seines
Plastikkonsums bewusst zu werden.
Ob Schokoriegel in Wegwerfplastik oder einen Apfel, Plastikkugelschreiber oder Holzfüller im Mäppchen oder, oder,  … wie nachhaltig bist du ?!
Wo kannst du in Zukunft etwas verändern?

Diese Erfahrungen habe wir in unserer Klasse gemacht:

Meine Mitschülerinnen und Mitschüler waren selbst überrascht, dass fast alles, was wir im Alltag benutzen, aus Kunststoff besteht. Zusammen überlegten wir, was wir ersetzen können.

Juradistl-Projekt – der Abschluss wird gemeinsam gefeiert

Die Schülerinnen der 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung freuen sich gemeinsam mit Landrätin Tanja Schweiger und den Juradistl-Partnern über das Gelingen ihres ganzjährigen Projekts.

Mit einer Abschlussfeier im Schulgarten endete das diesjährige Kooperationsprojekt zwischen unserer Schule und dem Landschaftspflegeverband (LPV) Regensburg. Ziel des Projekts war, Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Umweltwissen und umweltbewusstes Verhalten in Verbindung mit regionalen Produkten am Beispiel des Juradistl-Projektes zu vermitteln.

Im sommerlichen Ambiente des Schulgartens, von den Schülerinnen selbst gastlich arrangiert, konnte Schulleiterin Ernestine Schütz neben den Lehrkräften des Staatlichen BSZ Regensburger Land Frau Landrätin Tanja Schweiger, die Juradistl-Partner Markus Nagler von der Kelterei Nagler, Schafzüchter Josef Rebitzer, Rinderhalter Simon Eichhammer, Metzgermeister Walter Stierstorfer sowie die Vertreter des Landschaftspflegeverbandes Regensburg Josef Sedlmeier und Thomas Schwarz von Büro Landimpuls begrüßen. Im geselligen Beisammensein wurde bestätigt, dass das Juradistl- Schulprojekt in überzeugender Weise die Interessen unserer Region, des Umweltschutzes und der Berufsausbildung verbindet und nachhaltig wirkt.

Die Berufsfachschülerinnen zeigten mit ihrem professionell und schmackhaft zubereiteten Büfett noch einmal gekonnt, dass regionale Produkte, die bei ihrer Erzeugung zum Naturschutz beitragen, in jeder Hinsicht ein Genuss sind.

Text und Bilder
Gudrun Schmidbauer, Projektleitung

 

 

 

Jahreshauptversammlung des Fördervereins BSZ Regensburger Land e.V.

Die jährliche stattfindende Jahreshauptversammlung unseres Fördervereins  fand am Mittwoch,  den 22.05.2019, statt. Nach dem organisatorischen Teil folgte für die Mitglieder der gesellige Teil des Treffens.

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen EV 10a und EV 11b hatten mit Herr Stark und Frau Riedl ein kalt-warmes Büffet vorbereitet: Spargelsuppe, Rote Linsensuppe, gratinierter Chicorée, Feta auf Tomate, Couscous- Salat, Eiersalat, türkischer Tomaten-Gurkensalat, Spargelsalat, Risotto mit grünem Spargel, Schweinesteaks und Bratwürstl. Zum Abschluss standen Erdbeerkuchen, Rhabarberkuchen und Käsekuchen mit einem Espresso auf der Speisekarte.
Die Mitglieder des Fördervereins waren voll des Lobes für die liebevoll zubereiteten Speisen und genossen den Abend.

Die School Heroes stellen sich vor!

Unsere School Heroes

Kummer? Streit mit jemandem oder wird dir momentan einfach alles zu viel? Du fühlst dich allein und brauchst jemanden zum Reden?

Dann bist du bei uns – den School Heroes – genau richtig! Wir hören dir zu, sind für dich da, stehen dir bei und wissen, an wen du dich wenden kannst. Wir sind deine Mitschüler und Mitschülerinnen, denen du vertrauen kannst und die spezielle ausgebildet wurden. Wir beteiligen uns aktiv bei der Lösung von persönlichen Problemen sowie bei der Auflösung von akuten Konflikt- bzw. Krisensituationen unter Schülerinnen und Schülern.

MITEINANDER STATT GEGENEINANDER!

Du willst jetzt wissen, wo du uns findest? Wirf einfach einen Brief mit deinem Anliegen in unseren Kummer-Briefkasten in der Aula oder schau auf die Innenseite deiner Klassenzimmertür. Dort findest du ein Bild von uns und unsere Namen. Und was du dann noch brauchst? Mut! Mut, uns in der Pause oder auf dem Gang anzusprechen!

Text und Bilder: StRin Noemi Fischer

 

Licht und Schatten der digitalen Welt

Am Freitag, den 24.05.19, fand die Siegerehrung des 9. Schreibwettbewerbs der Berufs- und Wirtschaftsschulen in der Oberpfalz statt.
In der Aula der modernen, neuen Chamer Berufsschule trafen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Schulleiter, um die ausgezeichneten Schülerbeiträge zu hören und den Besten zu gratulieren. Der Kabarettist Toni Lauerer, der Autor Bernhard Setzwein und andere Unterstützer der Veranstaltung überreichten die Preise und erläuterten ihre Meinung zum Thema digitale Welt. Die Werke der Schülerinnen und Schüler wurden  in einem Taschenbuch zusammengefasst. Vom BSZ Regensburger Land sind darin Beiträge von zehn Schülerinnen und Schüler nachzulesen.
Acht TeilnehmerInnen präsentierten ihre Ergebnisse vor dem begeisterten, bunten Publikum. Von Rap über Märchen bis zu kreativ gestalteten Objekten war die Bandbreite gut abgedeckt. Es war ein Grundtenor der Beiträge herauszuhören: den digitalen Medien sollte nicht die volle Aufmerksamkeit geschenkt werden, wichtiger sei es, öfter mal bewusst den Mitmenschen zu begegnen.
Unsere Schülerin, Regina E., belegte den 4. Platz und wurde mit einer Urkunde und einem Buchpaket prämiert. Die Ehrung übernahm Julia Wingert, Lehrkraft an der Berufsschule Cham, die am BSZ Regensburger Land als Referendarin tätig war und mit ihrer Organisationsfreude einen wunderbaren Rahmen schaffte.

„Wende deinen Fokus zum Schatten und es wird dunkel, drehe dich um und sehe das Licht und es wird hell.
Nutze die Medien sinnvoll, wenn du jedoch bemerkst, sie bestimmen dein Leben… dann lass los!“
Text: Regina E. Bilder: Georg Mühlbauer

 

Gut Drauf-Pause im Mai für fitte Schülerinnen und Schüler

Die heutige „Gut Drauf Pause“, die die Berufsfachschule für Sozialpflege federführend organisierte, stand ganz unter dem Motto: „Gesund bis ins hohe Alter“.

Lea Graf, eine leidenschaftliche Zumba-Kindertrainerin hatte sich für ihren Workshop eine einfache Zumba-Einheit überlegt. Besonders gefallen hat den Teilnehmern die Superstimmung von Anfang an. Musik und Bewegung zauberten jedem Tänzer und jeder Tänzerin ein Lächeln in Gesicht.

Bei der Achtsamkeits-Übung konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Empathiefähigkeit schulen.

Schließlich konnte sich die Schulfamilie bei gesunden, leckeren Gemüse- und Obststicks stärken.

Text und Bilder
Andreas Bauer, Fachbereich Sozialpflege

 

Preisverleihung der DGUV an der BS Lichtenfels – wir waren auch diesmal dabei !

Auch dieses Jahr war das BSZ-Regensburger Land wieder mit dabei, als es hieß: „Jugend will sich-er-leben“, und nahm am Wettbewerb der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) teil. Unsere Schule gewann heuer gleich in zwei unterschiedlichen Preiskategorien.

Am Mittwoch, den 15.05.19, begrüßte Herr OStD Lichy, Schulleiter der Staatlichen Berufsschule Lichtenfels, alle Gewinnerinnen und Gewinner sowie die Gäste der Veranstaltung. Im feierlichen Rahmen fand dann die Preisverleihung an die Gewinner statt.

Frau Cheyenne Zollner aus der Berufsfachschule für Sozialpflege, Klasse SO11, heimste den Schülerpreis in Höhe von 200 € ein.

Der gleiche Betrag ging nochmal als Schulpreis an unsere Schule. Das war die Auszeichnung für unsere rege Teilnahme am Wettbewerb.

Der Fachbereich Sozialkunde freut sich über die Anerkennung und wird damit wieder außerschulische Bildungsmaßnahmen, wie in diesem Schuljahr die Fahrt nach Flossenbürg, unterstützen können.

Text und Bilder
Alexandra Schindler, Fachbereich Sozialkunde

 

Puppenspieler begeistert nicht nur Kinder

 

 

Am 11. März, kurz nach der Mittagspause, war es soweit: Der bekannte Puppenspieler Christoph Maltz besuchte das BSZ. Studierende der Fachakademie für Sozialpädagogik erhielten einen interessanten und umfassenden Einblick in die Welt des Kasperle-Theaters „Larifari“ – die Klasse half beim Aufbau der Bühne und bei den Vorbereitungen mit. Sehr anschaulich und offen vermittelte Herr Maltz den Einsatz von Handpuppen und erklärte Tricks und Kniffe der Darstellung seiner selbstgeschriebenen Szenen.

Die Dramaturgie der Stücke und die darauffolgende Reaktion der Kinder konnten die werdenden Erzieher und Erzieherinnen aufmerksam beobachten, denn eine Gruppe des Montessori-Kinderhauses Sünching verfolgte die Aufführung wie gebannt.

Das Wechselspiel der Charaktere, Gut gegen Böse, Kasperl gegen den fiesen Zauberer – den er nur mit Hilfe eines Schweinebratens überlisten konnte – , fesselte spürbar das gesamte Publikum. Euphorische oder besorgte Zwischenrufe wie auch freudige und erregte Gesichter zeigten deutlich die Bedeutung des Puppenspieles für die Kinder. Herr Maltz bezog die Zuschauer geschickt mit ein und ließ die Kinder die Geschichte aktiv mitgestalten.

Hinter den Kulissen vermittelte der passionierte Puppenspieler auch interessantes Wissen über die geschichtliche Entwicklung des Puppentheaters, die sich bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen lässt. Damals entstanden in England die ersten Stücke, Wanderbühnen gehörten fortan zum typischen Bild auf den Märkten Europas.

Schön zu sehen, dass auch heutzutage, in Zeiten ständiger Verfügbarkeit von Unterhaltungsmedien die Faszination des handgemachten Puppenspiels nichts von seiner Faszination eingebüßt hat – ein sehr positiver Aspekt dieses lehrreichen Nachmittags.

 

Das Theater Larifari spielt regelmäßig im Haus der Begegnung, Hinter der Grieb 8. Weitere Infos unter www.theater-larifari.de oder auf Facebook unter Kasperl Larifari Regensburg. Infotelefon: 0941/46170793

Text und Bilder: Tobias Reim und Dominik Hollube (FakS1)

Aktionstag „Licht, Farben & Schatten“ an der FakS

 

 

Am 15.05.2019 fand an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Pielenhofen ein gemeinschaftlicher Experimentiervormittag mit der Partnerklasse der Bischof-Wittmann-Schule, der PK12, statt. Bereits eine Woche vorher konnten sich die Schüler der beiden Klassen bei einem gemeinsamen Frühstück kennenlernen, dieses wurde von der Partnerklasse der Bischof-Wittmann-Schule vorbereitet.

An der Fachakademie in Pielenhofen konnten  die 8 Schülerinnen und Schüler Experimente zum Thema Licht, Farben und Schatten erleben. Diese wurden von den Studierenden der FakS 1 geplant und zusammen mit der PK12 durchgeführt. Zum Beispiel konnten die Schüler Erfahrungen mit dem Stereoskop machen und den Effekt von selbstleuchtender Folie erleben. Neben dem naturwissenschaftlichen Lernzuwachs spielte auch der Spaß an der gemeinsamen Aktion eine große Rolle.
Der Vormittag verflog rasch und bereitete uns allen viel Freude.

 

Erasmus+

Würde Erasmus von Rotterdam heute noch leben, hätte er garantiert gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt: gebildet, belesen, neugierig und vor allem: viel Auslandserfahrung. Erasmus von Rotterdam, einer der bekanntesten Humanisten seiner Zeit, blickte schon vor 500 Jahren gerne über den sprichwörtlichen Tellerrand, reiste in fremde Länder, um sich weiterzubilden und mit Menschen aus aller Welt in Kontakt zu treten. Sehr passend also, dass er der Namensgeber für eines der bekanntesten EU-Bildungsprogramme ist: Erasmus+, das EU-Programm zur Förderung von allgemeiner und beruflicher Bildung, Jugend und Sport in Europa. Mit einem Budget von 14,7 Milliarden Euro bis 2020 ermöglicht das Programm Millionen von Europäerinnen und Europäern, sich im Ausland weiterzubilden und Berufserfahrung zu sammeln. Wie Schüler und Lehrer davon profitieren, zeigt das Berufliche Schulzentrum Regensburger Land.

Wenn Beatrice Roth von ihrem Aufenthalt in Norwegen erzählt, gerät sie ins Schwärmen: „Die Menschen waren dort so offen, so herzlich, die haben mich aufgenommen wie eine Familie!“ Sechs Wochen hat die 17-Jährige in einem Hostel im norwegischen Oslo verbracht – aber nicht als Urlauberin, sondern als Praktikantin. Beatrice macht eine Ausbildung zur Hauswirtschafterin am Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land (BSZ). In Oslo konnte sie Erfahrung in der Hostel-Küche sammeln, die sie nicht missen will: „Ich hab wahnsinnig viel gelernt, bin stärker und selbstbewusster geworden.“

Jeder zweite Berufsschüler geht ins Ausland

Möglich war das Praktikum in Norwegen dank des Förderprogramms Erasmus+, das auch Auslandsaufenthalte für Berufsschüler unterstützt. Am BSZ Regensburg nutzen besonders viele Schüler diese Möglichkeit: Fast jeder zweite Schüler einer Berufsschulklasse verbringt während der Ausbildung mehrere Wochen im europäischen Ausland. „Vor elf Jahren haben wir mit einem kleinen Budget von 50.000 Euro angefangen, heute können wir mit mehr als 380.000 Euro rund 120 Schüler pro Jahr ins Ausland schicken“, erklärt Sabine Siedentop. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Sibylle Rößler koordiniert und organisiert sie die Auslandsaufenthalte. Zurzeit bietet das BSZ Aufenthalte in Norwegen, Irland, Griechenland und Österreich an. „Die jungen Leute profitieren enorm von den Auslandspraktika“, sagt Rößler. „Viele bewerben sich ganz gezielt an unserer Schule, weil sie wissen, dass wir Auslandsaufenthalte möglich machen.“

Kostenfrei dank Engagement der Lehrer

Viele wissen nicht, dass das Förderprogramm Erasmus+ sich längst nicht nur an Akademiker richtet. Und: Viele scheuen die hohen Kosten. Am BSZ Regensburg entstehen für die Schüler keine Kosten, der Auslandsaufenthalt wird komplett über das Erasmus-Budget finanziert. Möglich ist das nur, weil Lehrkräfte wie Sabine Siedentop und Sibylle Rößler viel Zeit, Engagement und Herzblut in das Projekt stecken: Anträge schreiben, Kontakte zu Einrichtungen knüpfen, Gastfamilien oder andere Unterkünfte finden, Ausflüge vor Ort organisieren – um alles kümmern sich die Lehrkräfte allein und zusätzlich zu ihrer normalen Lehrtätigkeit. „Inzwischen gibt es etliche Dienstleister, die Auslandsaufenthalte von A bis Z organisieren, aber das ist natürlich wahnsinnig teuer“, erklärt Sabine Siedentop. Zu teuer für die meisten Schüler, die dann auf das Abenteuer Ausland verzichten müssten.

Ideen aus dem Ausland mitgebracht

Hicran Kundakci ist angehende Kinderpflegerin und war dank Siedentops Engagement sogar schon zweimal im Ausland – erst in Irland, dann in Norwegen. „Am liebsten würd ich sofort wieder hinfliegen“, schwärmt die 25-Jährige. Nicht nur ihre Englischkenntnisse haben sich durch die Auslandspraktika verbessert, sie hat auch viele Ideen aus dem Ausland mit nach Bayern gebracht, geht jetzt zum Beispiel häufiger mit ihren Kindergartenkindern in den Garten: „Sowohl in Irland als auch in Norwegen sind die Kinder viel mehr draußen als bei uns, egal ob es kalt ist oder regnet. In Deutschland lassen wir uns einfach viel zu oft vom schlechten Wetter abschrecken!“

Vom Ausland gelernt hat auch Hauswirtschafterin Katharina Wankerl, die ein dreimonatiges Praktikum in einem Internat auf den norwegischen Lofoten absolviert hat. Besonders beeindruckt war sie vom Gesundheitsbewusstsein der Norweger: „Dort wird alles frisch gekocht, es gibt überhaupt keine Tiefkühlware und jeden Tag wird frisches Brot gebacken. Da hat das Essen gleich viel mehr Spaß gemacht.“ Ihr persönliches Highlight: „Sogar der Fisch kam im Ganzen und wir haben ihn zerlegt. Das mitzuerleben, war einfach toll!“

Auch Lehrer sammeln Auslandserfahrung

Über Erasmus+ können aber nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer ins Ausland gehen. Sibylle Rößler hat zum Beispiel ein Praktikum in einer Kinderpflege-Einrichtung in Irland absolviert. Vieles laufe dort deutlich chaotischer ab als in Deutschland, aber auch das sei eine hilfreiche Erfahrung: „Zurück in Deutschland weiß man unsere geordnete Struktur dann gleich viel mehr zu schätzen“, schmunzelt sie. Sehr positiv in Erinnerung geblieben ist ihr die Herzlichkeit der irischen Kinderpflegerinnen: „Die drücken und herzen die Kinder viel häufiger. Etwas, das in Deutschland oft nicht so erwünscht ist, ist dort ganz normal – ich fand das toll!“ Beatrice, Hicran und Katharina sind überzeugt: Der Auslandsaufenthalt hat ihnen viel gebracht – beruflich und auch privat. „Man nimmt die Sprache mit, die Kultur, die Einstellung der Menschen – das ist einfach eine tolle Erfahrung“, sagt Hicran und Katharina glaubt sogar, ein etwas anderer Mensch geworden zu sein: „Ich habe mir etwas von der norwegischen Gelassenheit abgeschaut und bin als viel ruhigerer Mensch zurückgekommen.“ Beatrice will am liebsten gleich wieder los, das Auslandsfieber hat sie gepackt. Ein Aufenthalt in Irland ist schon in Planung.

Ins Herz geschlossen – Liebevolle Abschiedsgeschenke für Hicran Kundakci, die ein Praktikum in einer Kinderpflegeeinrichtung in Irland absolvierte.


Quellen:

Gut Drauf-Pause am Mittwoch, 10. April 2019

Bei der Gut Drauf-Pause ging es diesmal ganz österlich zu. Das Motto lautete „Ostereier Suchen“.
Die Projektgruppe der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung hatte mit ihrer Lehrerin, Frau Sabine Siedentop, Erfrischungsgetränke, Schnittlauchbrote und Ostereier vorbereitet. Die Ostereier waren im Schulhaus und im Innenhof der Schule versteckt. Das Suchen der Ostereier war eine tolle Entspannungsübung . Für die gefundenen Eier gab es Schoko-Cookies und kleine Sachpreise. Während die Cookies in der Aula fleißig gegessen wurden, konnten die Bewegungshungrigen in der Turnhalle Völkerball spielen.

Berufsmesse am Mittwoch, den 3. April 2019, am BSZ Georg Kerschensteiner

Jedes Jahr bietet die Berufsmesse im Kerschensteiner Schulzentrum für die Schülerinnen und Schüler der umliegenden Mittel- und Realschulen eine umfassende Informationsquelle zur Berufswahl. Auch das BSZ Regensburger Land war als Aussteller vertreten.
Interessierte Besucher konnten im Gespräch mit den Schülerinnen der Klasse EV 11b der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung und den Lehrkräften Frau Schindlbeck, Frau Kulidzan und Frau Riedl alle ihre Fragen über die Ausbildung zur Assistentin für Ernährung und Versorgung klären. Ein österlich  gedeckter Tisch, Cracker mit Kräuterbutter, Minigugls mit einer Blütendeko und ein Rätsel zum hauswirtschaftlichen Fachwissen zeigten, wie vielfältig, interessant und abwechslungsreich die Aufgaben im Berufsfeld Ernährung und Versorgung sind.

 

 

Aktionstage rund ums Juradistl-Lamm

Im Rahmen der „Aktionstage rund ums Juradistl-Lamm“ präsentierte die Abschlussklasse EV 12 kurz vor den Osterferien Lamm-Gerichte zum  Verkosten.

Die Aktionstage gehören zum Programm des Juradistl-Projekts, das die angehenden Assistentinnen für Ernährung und Versorgung in  Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Regensburg unter dem  Motto „Kochen mit regionalen Produkten – So gut kann Naturschutz schmecken“ durchführen.

Metzgermeister Walter Stierstorfer von der Metzgerei Stierstorfer lieferte in der Vorbereitungsphase bereits ein Lamm an und zerlegte es im Beisein der Schüler*innen. Im Gespräch erhielten die Teilnehmer*innen viele Informationen über die Vorzüge von Lammfleisch aus dem Naturschutzprogramm „Juradistl“ sowie über die Besonderheiten der Fleischteile und deren Verwendung.

Im Fach „Gestalten von Räumen“ zauberten die Schüler*innen mit ihrer frühlingshaft-österlichen Dekoration eine sonnige Atmosphäre in die Mensa.

An den Aktionstagen zeigten die Kochgruppen unter Anleitung von Frau Neft und Frau Schindlbeck  mit großem fachlichem Können die Leistungsfähigkeit ihrer Küche. Sie boten den Gästen ein vielfältiges Buffet rund ums Lamm und einen aufmerksamen Service. So durften sich die Schüler*innen über reges Interesse und viel Lob der Gäste in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mensa freuen.

Text und Bilder
Gudrun Schmidbauer

 

 

Aktionstag – Rama Dama

♪Frühlingsgefühle am BSZ RL

Beim heurigen Rama-Dama-Aktionstag waren Schülerin*innen und Lehrer*innen in den Klassenzimmern beschäftigt. Neben den Tafeln und den Tischen waren diesmal auch die Fenster im Reinigungsplan enthalten.

Dass so ein „Frühlingsputz“ auch Spaß machen kann, konnte man sehen und hören. Als Nebenprogramm lief erstmalig das Schulradio, das von Frau Eckardt initiiert wurde. Hier wurden fetzige Musik und Berichte aus den Klassenzimmern live übertragen.

Für den kleinen Durst zwischendurch gab es verschiedene Fruchtsaftschorlen, die von der Abteilung Ernährung und Versorgung zubereitet und angeboten wurden.

Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage

Courage – und auch
Mut/Beherztheit/Unerschrockenheit/Schneid

Netzwerktreffen der Oberpfalz – Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage

SOR am BSZRL

Das Netzwerktreffen fand am 14.03.19 von 9:30 – 17:00 Uhr im Veranstaltungszentrum „Paradiesgarten“ in Regensburg statt. Nach einem herzlichen, gut organisierten Empfang und einer interessanten Vorstellung des Programms, wurden die Schülerinnen und Schüler aus allen Teilen der Oberpfalz in mehrere Kurzprojekte zusammen gewürfelt. Dieser „Markt der Möglichkeiten“ gab Raum für regen Austausch bereits durchgeführter Projekte der jeweiligen Schulen. Besonders beliebt waren hier einer Umfrage nach ein Kochbuch als Tandemprojekt mit Flüchtlingsklassen und ein politischer Donnerstag mit Themen wie Klimaschutz, Vorurteilen oder Politik. Am Nachmittag konnten die Teilnehmer diverse Workshops zu „Games und Flucht“, Soziale Medien, Zivilcourage oder Demokratie besuchen. Hier wurden diverse Handlungsmöglichkeiten entwickelt, diskutiert und vorgestellt, um diese im Schulalltag situativ zu integrieren. Es war ein buntes, informatives, vernetzendes Treffen von engagierten, aktiven Schüler aus der ganzen Region. Frau Eckardt, die Verbindungslehrerin des BSZ, wurde begleitet von Herrn Wagner der Jugendwerkstatt Regensburg und der 2. Schülersprecherin Regina E.

Jeder kleine Schritt für ein couragiertes Miteinander ist ein großer Schritt für ein Zusammenleben ohne Rassismus.

 Regina E. – 2. Schülersprecherin

OTH meets BSZ

Unsere angehenden Erzieher*innen informieren sich über mögliche Studiengänge

Die FakS 1 am BSZ Regensburger Land bekam sozusagen einen Besuch von oben, nämlich von der am Galgenberg angesiedelten Ostbayerischen Technischen Hochschule.

Die Studienberaterin Frau Pentner gab sich die Ehre und stand den angehenden Erzieherinnen und Erziehern mit Rat und Tat zur Seite. Folgende Inhalte waren u.a. für die Klasse von besonderem Interesse:
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Erzieherin, bzw. zum Erzieher, können sich die Studierenden an der OTH einschreiben. Mit einem erfolgreichen Abschluss der Fachakademie stehen unseren Studierenden (fast) alle Türen offen, lediglich für Studiengänge an Universitäten brauchen sie eine Zusatzprüfung in Mathematik und Englisch. Dabei stellte Frau Pentner die Studienmodelle Vollzeit, berufsbegleitend und Dual vor.
Als ein attraktiver Studiengang entpuppte sich im Vortrag die Soziale Arbeit, der quasi die Inhalte der Erzieherausbildung vertieft und ausbaut. Eine besondere Spezialisierung in diesem Studiengang ist z.B. „Musik- und bewegungsorientierte Sozial Arbeit“, der Studierende aus ganz Deutschland anzieht.

Weitere Informationen und Orientierungshilfen gibt die Expertin Frau Pentner , deren Kontaktdaten auf der Homepage der OTH (www.oth-regensburg.de) zu finden sind.
Zusätzlich helfen folgende Internetadressen bei der Studienwahl:  www.hochschulkompass.de und www.was-studiere-ich.de

Text und Bilder:
Benjamin Rauscher

 

 

Praktische Abschlussprüfung Florist Winter 2019

Die praktische Abschlussprüfung der Floristen (Wintertermin) 2019 fand am 23. Januar für die Oberpfalz an unserer Schule statt. Die Arbeiten der zwei Auszubildenden spiegeln das hohe Niveau der Ausbildung in den Betrieben und auch in der Schule wieder. Nach einem anstrengenden Prüfungstag konnten beide Prüflinge ihren bestandenen Berufsabschluss feiern.

Bericht und Bilder: Klara Schober/Fachbetreuerin (prakt) Florist

„Kunstraum in der Natur“ – Projekt der KI 11

Drei Gruppen der KI 11 Klassen erhielten im Herbst in Werkerziehung und Gestaltung die Aufgabe, sich in Partnerarbeit schöpferisch mit Naturwerkstoffen auseinander zu setzen und objekthafte Werke zu schaffen. Es entstanden eigenwillige und interessante große und kleine „Kunstwerke“. Als Ausstellungsraum (Kuns-traum in der Natur) wurde der Außenbereich vor dem Musikraum gewählt. Dort wurden die von den Schülerinnen mit großer Freude gefertigten Arbeiten abschließend präsentiert.

Bericht und Bilder: Klara Schober/Fachbetreuerin Gestaltung

 

„Jeder Mensch ist einzigartig und hat das Recht auf Selbstbestimmung, Teilhabe, Respekt, Würde, Heimat und Bildung“ – Die FakS 2 zu Besuch im Blindeninstitut

Am 11.01.2019 besuchten die Studierenden des Vertiefungsgebiets I der FakS 2 der Fachakademie für Sozialpädagogik das Blindeninstitut in Regensburg.

Da ein Teil der Klasse das Vertiefungsgebiet 1 gewählt hat, das sich intensiv mit Kindern im Alter von 0 – 10 Jahren auseinandersetzt, entschlossen wir uns, das Blindeninstitut in Regensburg zu besuchen. Diesen Bereich hielten wir sehr passend für unser Vertiefungsgebiet.

Es ist wichtig zu wissen, dass das Blindeninstitut nicht nur blinde Kinder und Jugendliche aufnimmt, es muss mindestens noch eine weitere Behinderung vorliegen, um im Blindeninstitut aufgenommen zu werden.

Nun zur Geschichte des Blindeninstituts: Vor ca. 150 Jahren wurde das Institut gegründet. Die Stiftung des Blindeninstituts ist in Würzburg ansässig und beschäftigt ca. 300 Mitarbeiter. Der Gründer, Graf Moritz zu Bentheim-Tecklenburg-Rheda, sagte bereits 1853, dass blinde Menschen das Recht auf Bildung haben, vor allem TEILHABE war ihm sehr wichtig.

Die Blindeninstitutsstiftung ist an veschiedenen Orten in Bayern und Thüringen zuhause. In unserer Region ist das Regensburger Blindeninstitut  an der Brunnstube das nächste, gefolgt von  München und Nürnberg.

Die aufgenommenen Kinder und Jugendlichen werden in verschiedenen Bereichen betreut und gefördert: So z.B. in der Frühförderung (diese wird von Kindern im Alter von 0 bis 3 Jahren für mind. drei Jahre besucht). Die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren besuchen dann für drei Jahre die schulvorbereitende Einrichtung. Das Schulleben beginnt mit der Grundschulstufe, die die Kinder drei Jahre besuchen dürfen. Gefolgt von drei Jahren Mittelstufe, drei Jahren Mittelschulstufe und schließlich drei Jahren Berufsabschlussstufe. Insgesamt verbringen die Kinder und Jugendlichen damit rund 15 Jahre in der Einrichtung. Nach Beendigung der Schulzeit haben die Absolventen jedoch keinen Schulabschluss.

In 18 Tagesstättengruppen, 14 Schulklassen und zwei SVE-Gruppen leben und lernen die Kinder und Jugendlichen miteinander. Jede Gruppe wird von fünf bis sechs Kindern besucht. Des Weiteren gibt es vier Wohngruppen für Kinder und Jugendliche.

Bei einem Rundgang durch die Einrichtung durften wir viele neuen Erfahrungen machen, z.B. im Dunkelraum für Kinder. Hier können die Kinder ihre Sehreste besonders gut nutzen, da nur das Objekt beleuchtet wird, der Raum ansonsten jedoch absolut abgedunkelt ist.

Eine besonders gute Idee waren die Verweisschilder, die auf das jeweilige Fach mit Blindenschrift, Druckschrift und einem Gegenstand hinweisen. Diese Magnetschilder werden als Stundenplan benutzt und sind einheitlich im gesamten Blindeninstitut.

Auch in den Gängen stößt man des Öfteren auf Verweiskarten oder gelbe Linien, die für Kinder und Jugendlichen mit Blindenstock eine große Hilfe sind.

Das Blindeninstitut hat einen Mobilen sonderpädagogischen Dienst, der den Kindern und Jugendlichen außerhalb der Schule lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt,  z.B. das Essen nach der Uhr („Der Becher steht auf ein Uhr“)

Eine besonders wichtige Frage für uns angehende Erzieher*innen war jedoch, welche Berufsgruppen hier im Blindeninstitut arbeiten dürfen.

Wir erfuhren, dass alle Erzieher*innen, Heilerziehungspfleger*innen, Sonderschullehrer*innen, pflegerische Kräfte wie z.B. Krankenpfleger*innen, Kinderpfleger*innen und Praktikant*innen, die sich für diesen Bereich interessieren, die Chance haben, sich hier bewerben zu können.

Besonders betont wurde die erfüllende Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, da es eine sehr einfühlsame Tätigkeit ist und man viel von den Kindern zurückbekommt.

Auch die positiven Arbeitsbedingungen, die Möglichkeit zu Fort-und Weiterbildung sprechen für die Tätigkeit bei diesem Arbeitgeber.

Bei einer abschließenden Reflexion kamen wir zum Fazit, dass wir einen neuen interessanten Arbeitsbereich für unsere Zukunft entdeckt haben.

Wir bedanken uns bei Frau Christine Tausendpfund und Frau Ulrike Weimer für den gewinnbringenden Nachmittag!

 

Theresa Pellkofer, Studierende der FakS 2

Elternabend und Wahl des Elternbeirats

Unsere Schule lud zum Elternabend ein und viele Eltern kamen.

Heuer verknüpften wir den Elternsprechtag wieder mit der Eröffnung unseres Adventsmarkts und der Information zur Aufnahme in die Fachakademie für Sozialpädagogik. Die Kombination wirkte, denn viele Eltern folgten der Einladung. Eltern und Schülerinnen und Schüler konnten sich am reich bestückten Kuchenbuffet bei Glühwein, Tee und Kinderpunsch in den vorweihnachtlichen Abend einstimmen. Bei den mittlerweile kühlen Außentemperaturen verkürzten sich viele Besucher mit einer „Knackersemmel mit Allem“ oder einer heißen Kartoffelsuppe die Wartezeit für die nächsten Lehrergespräche. Die Schülerinnen und Schüler der BFS für Ernährung und Versorgung animierten zum Kauf der zahlreichen selbst hergestellten Köstlichkeiten. Der Erlös wird wie jedes Jahr einem guten Zweck zugeführt.

Ein weiterer wichtiger Punkt an dem Abend war die Wahl des Elternbeirats, einem Gremium von Eltern, das sich für die Interessen der Schülerinnen und Schüler und die Vertretung aller Erziehungsberechtigten einsetzen wird. Die Wahl der Elternbeirätinnen verlief überraschend zügig, da sofort einige Mütter bereit waren, die interessante Aufgabe zu übernehmen.

Gewählt wurden

  • Frau Martina Rank-Bachhuber.
  • Frau Inge Seelus
  • Frau Dana Pahlke
  • Frau Sandra Stiegmüller
  • Frau Anja Ploß
  • Frau Nicole Eder und
  • Frau Eva Nusche.

Herzlichen Dank für Ihre Bereitschaft, wichtige Entscheidungen mit den Lehrkräften der Schule zu treffen.

 


Das neue Schulradio-Team des BSZ

Turn the radio on!
Das Schulradio-Team auf dem Workshop des Bayerischen Rundfunks

Ein eigenes Radio für unser BSZ! Der eigenen Lieblingsmusik, News und Fakten aus unserer und rund um unsere Schule auch in der Schule lauschen können! Das ist der Plan unseres neu gegründeten Schulradioteams.

 

In Burghausen, am Fuße der längsten Burg der Welt, nahm unser Schulradioteam am Projekt „Turn on—Radio in der Schule“ vom Bayerischen Rundfunk (BR) teil, um Radiosendungen für unser BSZ produzieren zu können.  Mit Hilfe professioneller Mediencoaches erwarben Schülerinnen der Ki10b und der BI4 sowie die Lehrkräfte Frau Eckardt und Frau Fischer in verschiedenen Workshops die notwendigen Grundlagen, um Radiobeiträge aufnehmen, schneiden,  arrangieren und so eine komplette Schulradiosendung gestalten zu können.

 

Nun ist unser Team mit dem nötigen Handwerkszeug ausgestattet, um möglichst bald für Sie auf Sendung zu gehen!

 

Seien Sie gespannt! Sie werden bald von uns hören!
 

 


HÖREN SIE IN UNSERE BEITRÄGE REIN

UND SEHEN SIE SICH BILDER ZU UNSEREM AUFENTHALT IN BURGHAUSEN AN.

ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DAS „TURN ON“-PROJEKT DES BR!



Text und Bilder: StRin Noemi Fischer

 

Schreibwerkstatt und Autorenlesung mit Nevfel Cumart

Zwischen Heimat, dem Gefühl des Fremdseins und der eigenen Identität

Eine interkulturelle Schreibwerkstatt sowie Autorenlesung mit dem türkisch-stämmigen Autor Nevfel Cumart

zwei welten

zwischen
zwei
welten
inmitten
unendlicher
einsamkeit
möchte ich eine brücke sein

doch kann ich
kaum fuß fassen
an dem einen ufer
vom anderen
löse ich mich
immer mehr

die brücke bricht
droht mich
zu zerreißen
in der mitte

Cumart Nevfel (1996): Zwischen Welten – Gedichte. Düsseldorf (Grupello Verlag).

Brücken bauen: Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Religionen. Das ist das Ziel des Schriftstellers Nevfel Cumart, dem unter anderem hierfür 2014 das Bundesverdienstkreuz am Bande von Bundespräsident Joachim Gauck verliehen wurde und der zuletzt 2016 den IHK-Kultur-Preis Literatur erhielt.
Und so kam Herr Cumart auch an unsere Schule, um im Rahmen einer Interkulturellen Schreibwerkstatt sowie einer Autorenlesung Brücken zu bauen zwischen Schülern und Schülerinnen und der Literatur, um Einblicke in seine Texte und die dahinterstehenden Motive zu gewähren und um Verständnis für Menschen zu wecken, die zwischen zwei Welten leben.
Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler der KI10b im Rahmen der Schreibwerkstatt Verfahren und Methoden des kreativen Schreibens kennen, die die erzählerische Kreativität anregen und ein geeignetes Textgerüst für das eigene Gedankengut bieten.
Mit wachsender Freude am Schreiben und Vertrauen in das eigene Können entstanden dabei kleine, individuelle literarische Kunstwerke, die die Lebenswelt und die Empathiefähigkeit der Schülerinnen und Schüler sowie deren sprachliche Kompetenzen zum Ausdruck bringen.
Im Rahmen einer Autorenlesung gewährte der Schriftsteller der Klasse Ki11c weiterhin Einblicke in die Entstehung seiner Werke. Zu Gedichten wie „dazwischen“ gab er dahinterstehende Motive preis, band die Schülerinnen in seine Vorüberlegungen ein und diskutierte an seinem eigenen Beispiel mit ihnen über Heimat, das Gefühl des Fremdseins sowie die Schwierig-keit, die eigene Identität zu finden.
Mit viel Humor, Einfühlungsvermögen und der stetigen Bemühung um eine individuelle Betreuung bot der türkisch-stämmige Schriftsteller den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen. Getragen wurden die Veranstaltungen von einer wertschätzenden, offenen und konstruktiven Atmosphäre, die nicht zuletzt durch das aufgeschlossene und interessierte Auftreten des Autors entstand.
Dem Schriftsteller ist es zweifelsfrei in beiden Klassen gelungen, Brücken zu den Schülerinnen und Schülern zu bauen und sie für die Schönheit der eigenen Sprache sowie die Herausforderung der Identitätsfindung zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen zu sensibilisieren.

Text und Bilder:
StRin N. Fischer
Deutsch und Pädagogik/Psychologie


Gut drauf Pause – Bewegung, Entspannung, gesunde Leckereien

Ruken Erden, FakS 2:
Am Dienstag, den 23.10.2018, fand die „Gut drauf Pause“ statt, die von der FakS 2 gestaltet wurde. Die Studierenden des Übungsfaches „HuT“ – Handarbeit und Technik – übernahmen die Verpflegung der Pause, sie bereiteten dazu viele kleine Leckereien in Kooperation mit der Klasse EV10 vor. Ein gesundes und vielfältiges Buffet wurde so für die Schulgemeinschaft gezaubert.

Dazu gehörten die Joghurtbar und verschiedene pikante Snacks, wie die Gemüsesticks, die Pizzaschnecken und verschieden belegte Brote.

Aber um die Leckereien in Ruhe genießen zu können, sollten die Schülerinnen und Schüler zunächst eines der weiteren Angebote, die von der FakS2 vorbereitet wurden, besuchen. Angeboten wurde in der Turnhalle als Bewegungselement das freie Schießen ins Tor, um seine Schusskraft zu testen oder aber es konnte die persönliche Treffsicherheit an der Torwand erprobt werden.

Die Entspannung durfte natürlich auch nicht fehlen. Dazu wurde im Musikraum ein gemütlicher Sitzkreis vorbereitet. Die Schüler durften mit den Boomwhackers das Lied „Rolling in the Deep“ begleiten.

Den Schülerinnen und Schülern war es freigestellt, an welchem Angebot sie teilnehmen wollten. Jede, jeder der aktiv dabei war, bekam einen Stempel auf den Handrücken, mit diesem durfte man sich frei am Buffet bedienen und so die „Gut drauf Pause“ kulinarisch genießen.

Die Angebote wurden gut angenommen und es war viel los in der Turnhalle und im Musikraum.

Die FakS2 blickt auf eine erfolgreiche und angenehme „Gut drauf Pause“ zurück, die positiven Rückmeldungen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler freuten die Beteiligten sehr.

 

 

 

„YOUNIWORTH – Respekt-Coach“ ein Projekt zum respektvollen Zusammenarbeiten und Zusammenleben

 

Ausstellungseröffnung durch Willibald Hogger, stellvertretender Landrat

Am 06.11.2018 war es soweit. Mit der Eröffnung der Ausstellung YOUNIWORTH der Jugendmigrationsdienste zum Thema Zusammenleben von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund fiel der Startschuss zum Projekt „RESPEKT-Coach“ am BSZ.
In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Landrat Willibald Hogger die Bedeutung des respektvollen gemeinsamen Miteinanders in einer friedlichen, demokratischen Gesellschaft.
Jürgen Wagner vom Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg erläuterte den Schülerinnen und Schülern und den zahlreichen geladenen Gästen die Inhalte der Ausstellung YOUNIWORTH. So lernen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in 8 Stationen mit vielen interaktiven Möglichkeiten eine Menge über die Geschichte der Migration, die Herkunft mancher Worte, derer wir uns täglich bedienen, das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile.
Die Wanderausstellung „YOUNIWORTH“ kann vom 05.11.2018 bis 14.11.2018 in der Aula der Schule besucht werden. Besucherinnen und Besucher kommen spielerisch in Austausch und einen Dialog.
Im Rahmen des Projekts „Respekt-Coach“ sind im Kalenderjahr 2019 weitere Angebote geplant. Workshops zur Förderung der Informationskompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Umgang mit „fakenews“ schulen, sondern auch auf Phänomene wie „hatespeech“ und „shitstorm“ aufmerksam machen und sensibilisieren. Es ist eine Modulreihe zum Erwerb von interkultureller Kompetenz, dem religionssensiblen Umgang sowie zur Meinungsbildung geplant. Mit einem Exkurs zum Diskussionsverhalten und zur Debattenkultur wird die Brücke zu demokratischen Prozessen geschlagen.
Das Programm ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen Extremismus, gefördert vom

 


„Bestmögliche Bildung von Anfang an!“ Das Netzwerk „BinE“ in Pielenhofen widmet sich in seiner diesjährigen Fachtagung den Bayerischen Bildungsleitlinien

Am Dienstag, den 6. November 2018 lud das Netzwerk BinE (Bildung nachhaltiger Entwicklung für Pädagogische Fachkräfte) zu einer Fachtagung in den Klosterstadel in Pielenhofen ein.

Mit dem Netzwerk BinE haben es sich die regionalen Bildungspartner in Pielenhofen seit Frühjahr 2017 zur Aufgabe gemacht, nachhaltige Bildung in der Frühpädagogik zu etablieren. Die Fachtagung am 6. November passte daher zielgenau zu diesem Auftrag, da die Bayerischen Bildungsleitlinien derzeit den Orientierungsrahmen für alle außerfamiliären Bildungsorte bis zum Ende der Grundschulzeit bilden. Sie sind zudem wichtiger Bezugsrahmen für die Einrichtungen der Aus-, Fort- und Weiterbildung des pädagogischen Personals dieser Bildungsorte. Mit Eva-Reichert-Garschhammer, der stellvertretenden Leiterin des Instituts für Frühpädagogik München (IFP) konnte dabei eine Referentin gewonnen werden, die zum Autorenteam der Bildungsleitlinien gehört.

Zusammen mit ihrer Kollegin, Frau Dr. Claudia Wirts, verschaffte sie dem interessierten Publikum an diesem Nachmittag einen vertieften und facettenreichen Einblick in das grundlegende Bildungsverständnis der Bildungsleitlinien.

Angesichts des Themas und der Referentinnen wunderte es daher nicht, dass die Veranstaltung gut besucht war und rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Fachtagung begrüßt werden konnten. Darunter Vertreterinnen der Fachaufsicht für Kindertagesstätten der Regierung der Oberpfalz und des Landratsamtes Regensburg, Erzieherinnen aus unterschiedlichen Einrichtungen des Landkreises Regensburg, Lehrkräfte der Fachakademie für Sozialpädagogik und der Berufsfachschule für Kinderpflege am Staatlichen BSZ Regensburger Land, und darüber hinaus die Studierenden des 2. Studienjahres der Fachakademie.

Frau Pengler, die Leiterin der Fachakademie für Sozialpädagogik am BSZ Regensburger Land, bedankte sich besonders bei der Gemeinde Pielenhofen, vertreten durch den 2. Bürgermeister, Herrn Jürgen Ebkemeier, für die Bereitstellung des Veranstaltungsorts. Die attraktiven Räumlichkeiten des neu sanierten Klosterstadels trugen dazu bei, dass sich die Teilnehmerinnen  und Teilnehmer in angenehmer Atmosphäre dem Vortrag der Referentinnen widmen konnten.

Anke Wolfram, Leiterin der Waldkinder Regensburg, und – zusammen mit Heidrun Pengler – , Teil der Arbeitsgruppe rund um BinE, freute sich über die gelungene Veranstaltung und den gewinnbringenden Austausch. Beide zeigten sich zuversichtlich, dass es auch künftig Veranstaltungen zu zeitnahen pädagogischen Themen durch das Netzwerk „BinE“ geben wird.

 

Eine-Welt-Fest im Kolpinghaus – wir waren die einzige Schule

„Die Erhaltung der Schöpfung ist ein grundlegender Auftrag der Politik und unseres Lebens.“
Diese Worte richtete der Bundesentwicklungsminister Dr. Gert Müller am Eine-Welt-Fest an seine Zuhörer. Weltweiter Handel müsse fair gehandhabt und die Ausbeutung von Menschen müsse gestoppt werden.
Am 28. Oktober hatte unsere Schule am Weltmissionstag im Kolpinghaus die große Ehre, sich als einzige Schule neben 25 anderen Ausstellern präsentieren zu dürfen.
Vorgestellt wurde das „fair trade“ – Projekt der Unterrichtsfächer Religion und Ethik. Dieses Projekt wird jährlich durchgeführt. Schülerinnen und Schüler werden für die Vorteile und die Verwendung gerecht gehandelter Produkte sensibilisiert. Die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung zeigten großes Interesse an unserem Schulprojekt.
Zusätzlich wurden sie auch von den leckeren Schokocookies, die die Klasse EV11b aus fair gehandelter Schokolade gebacken hatte, angelockt.
Text und Bilder: Heidi Chun

Perspektiv-Wechsel: Mit dem Rollstuhl in Regensburg unterwegs

Regensburg (hp): Im Rahmen des Vertiefungsgebiets II machte sich eine Gruppe Studierender der FakS 2 am 26. Oktober nachmittags auf den Weg, um nicht wie gewohnt als Fußgänger, sondern im Rollstuhl die Regensburger Innenstadt zu erkunden.

Die Erfahrungen der Studierenden waren eindrücklich und vielfältig:

„Der Alltag kann für Rollstuhlfahrer und  deren Begleiter sehr anstrengend werden, vor allem wenn Straßen und Wege schwer befahrbar sind.“

„In viele Geschäfte kommt man nur schwierig rein, da Stufen oder steile Rampen den Zutritt erschweren. Warum gibt es nicht viel mehr Türen, die automatisch öffnen?“

„Manchmal bräuchte man eine Klingel, um sich bei anderen Passanten bemerkbar zu machen.“

„Allerdings ist es auch nicht angenehm, die Blicke anderer auf sich zu ziehen.“

„Gibt es einen Fahrstuhl? Und wenn ja: Wo???“

„Das Sichtfeld ist eingeschränkt und die Regale sind oftmals unerreichbar hoch!“

„Es gibt auch hilfsbereite Menschen, die sehen, dass man sich abmüht und die dann einfach helfen.“ smile

 

Tag der Gesundheit beim Landratsamt Regensburg

Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung war wieder dabei !

Am 10.10.2018 fand im Landratsamt Regensburg der Tag der Gesundheit statt und wir, die 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung, durften leckere Brotaufstriche, Gemüsesticks, Nervenkekse, Sesamtaler, Obstspieße und Nüsse anbieten. Das Thema lautete heuer „stressfrei“. Ab 7:30 Uhr bereiteten wir in der Schule gemeinsam die schmackhafte Pausenverpflegung vor. Um 9:30 Uhr beluden wir zwei LKWs, die die vorbereiteten Köstlichkeiten und uns zum Landratsamt brachten. Dort haben wir die Tische mit den Lebensmitteln bestückt und dekoriert.
Unser Stand wurde von den Mitarbeitern des Landratsamts gut besucht, Stoßzeit war gegen Mittag. Wir mussten die Teller und Gläser immer wieder auffüllen bzw. neu bestücken.

Auch der Jugendsozialarbeiter der Schule, Hr. Stemmer, besuchte uns und lobte unser Angebot.

Fr. Heindl und Fr. Schindlbeck unterstützten uns, ihre Schülerinnen und Schüler, bei der ganzen Veranstaltung und den Vorbereitungen.

Wir haben konzentriert im Team gearbeitet und uns  gegenseitig abgesprochen, welche Aufräumarbeiten anstehen und wie wir diese am besten organisieren konnten. Auch das Beladen der Lastwagen planten wir genau, da wir die schmutzigen Behälter und das ganze Geschirr selbst wieder reinigen mussten.

Die Mitarbeiter des Landratsamtes in Regensburg waren total begeistert und wollten die Rezepte unserer Snacks.

Wir haben viel gelernt und es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Speisen herzustellen und die Gäste zu betreuen.

Schülerbericht EV12

Europassübergabe

Neue Kulturen und Bräuche im Ausland kennenlernen und 3 Wochen lang in einer Kantine, einem Kindergarten oder Hotel mitarbeiten, das ermöglicht das Erasmus+ -Projekt der Europäischen Union.

85 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, für Kinderpflege und für Sozialpflege nahmen die Chance wahr und leisteten im Schuljahr 2017/18 ein 3-wöchiges betriebliches Praktikum in Griechenland, Norwegen, Irland oder Österreich. Im Rahmen eines Festakts am BSZ Regensburger Land überreichte Herr Ismael Ertug, Mitglied des Europaparlaments, am 12.07.2018 die Europässe an die 85 Schülerinnen und Schüler. In seiner Ansprache betonte Herr Ertug: „Sie hatten Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszublicken und glauben Sie mir, nichts ist besser in dieser Welt als das, was und die EU in den letzten Jahren gebracht hat: Frieden, Freiheit, Stabilität und die Wahrung der Menschenrechte.“

Herr Willibald Hogger, stellvertretender Landrat, gratulierte den Schülerinnen und Schülern zu ihrem Mut im Ausland zu praktizieren.