Bezirksschülersprecher für die beruflichen Schulen der Oberpfalz gewählt

Der neu gewählte Bezirksschülersprecher für die beruflichen Schulen der Oberpfalz Jürgen Häuslmann (rechts) und seine Stellvertreterin Roxana Slaby (links). Foto: Regierung der Oberpfalz)

Jürgen Häuslmann von der Eckert Akademie in Regenstauf wurde zum 1. Bezirksschülersprecher für berufliche Schulen für das Schuljahr 2018/2019 gewählt. Als seine Stellvertreterin wurde Roxana Slaby von der Städtischen Berufsschule III in Regensburg gewählt. Jürgen Häuslmann ist mit der Wahl zum 1. Bezirksschülersprecher zugleich Mitglied der bayernweiten Landesschülerkonferenz, die am 28. und 29.11.2018 in München stattfinden wird.
Die Regierung der Oberpfalz hatte die Schülersprecherinnen und Schülersprecher der beruflichen Schulen im Regierungsbezirk Oberpfalz zur diesjährigen Aussprachetagung ins Berufliche Schulzentrum Regensburger Land eingeladen um den Bezirksschülersprecher für berufliche Schulen zu wählen.
StDin Heidrun Fronek von der Regierung der Oberpfalz erklärte Aufbau, Zweck und Aufgabe der Schülermitverantwortung (SMV), deren Hauptaufgabe darin besteht, Leben und Unterricht an der eigenen Schule ihrem Alter und ihrer Verantwortungsfähigkeit entsprechend mit zu gestalten. StDin Elisabeth Herrmann, staatliche Schulberaterin, informierte die Schüler umfassend über das Angebot der Schulberatungsstelle, das den Schülern in sozialpädagogischen, schulpastoralen, schulpsychologischen und anderen schulischen Belangen beratend zur Seite steht.
Quelle: Regierung der Oberpfalz

UMWELTSCHULE 2017

Fair handeln – nachhaltig leben

Wikipedia: Fairer Handel

Wie jedes Schuljahr wurde auch heuer am BSZ Regensburger Land eine Projektwoche zum Thema „fair gehandelte Lebensmittel“ durchgeführt. Die Religionslehrkräfte unserer Schule besprechen und bearbeiten unter dem Gesichtspunkt? Unsere Schöpfung bewahren? das Thema ?fair gehandelte Lebensmittel und Produkte? im Religionsunterricht. Hierbei wird das Fair-Trade-Label vorgestellt und die Standards, die dabei eingehalten werden müssen besprochen. Die Schüler und Schülerinnen wählen dann in kleineren Teams ein Thema aus und gestalten hierzu Plakate. Diese werden im Anschluss im Religionsunterricht präsentiert. Während der Projektwoche werden diese Plakate in der Aula unserer Schule ausgestellt und können betrachtet werden. Zum Abschluss gab es eine Woche lang einen Verkaufsstand von fair gehandelten Lebensmitteln in der Aula. Aufgrund der Erfahrungen in den letzten Jahren, wurde Schokolade, Schokoriegel, Tee und Kaffee angeboten. In Zusammenarbeit mit einer Gärtnerei wurden sogar am ersten Tag fair gehandelte Rosen verschenkt. Der Verkauf wurde von den Schülern organisiert und durchgeführt. Die zehnten Klassen des Fachbereichs Kinderpflege besuchen zur Vorbereitung den Eine-Welt-Laden in Regensburg. Energie verbrauchen, sparen und tanken Gleich zu Beginn des Schuljahres wurde von dem ?Gut drauf-Team? unserer Schule eine Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit organisiert. Diese Woche verlief unter dem Motto „Energie verbrauchen, sparen und tanken“

BSZRL Umweltschule

In den einzelnen Abteilungen wurde zuvor überlegt, welche Angebote für die Schüler und Schülerinnen gestaltet werden können. Nachdem alle Vorschläge eingegangen waren, wurde geordnet, strukturiert und gebündelt. Es entstand ein einzigartiges, vielseitiges und unglaublich kreatives Angebot. Nach einer Woche der Organisation und Vorbereitung in den einzelnen Klassen könnten die Schüler am Tag der Durchführung zwischen folgenden Aktionen wählen: Hände im Einsatz ? gefühlvoll spüren, wahrnehmen und entspannen Fantasiereise mit Entspannungsmusik Wie groß ist den ökologischer Fußabdruck? Sonnen- und Hautschutz Bewegungsparcours in der Turnhalle Entspannung mit Ayurveda Komm in den Wald und öffne deine Augen! Handykonsumverhalten junger Menschen im Hinblick auf Energie und Ressourcenverbrauch Wer wird Energiesparer? Energiespiele: Kabelsalat, Energiememory Endlich wieder Zeit: Zeitfresser und Zeitdiebe entdecken Spüre deine Füße: Fühlpfad Wohlfühloase: Ruhe dich aus! Duft- und Wellnesstheke Gewürze mit allen Sinnen erleben Hirsepflänzchen ? gesund und lecker Jeder Schüler bekam einen Laufzettel, der auch als Anwesenheitsnachweis diente. Den einzelnen Stationen wurden Kreditpoints zugeteilt. Insgesamt sollte jeder Schüler 15 Kreditpoints erreichen. Die Laufzettel wurden nach dem Durchlaufen der Station unterschrieben und am Ende des Tages am Infopoint in der Aula abgegeben. Dieses Projekt wurde sogar beim „Forum Gesundheitsförderung und Prävention bei Kindern und Jugendlichen“ am 22.2.2017 von einer Lehrkraft unserer Schule in Berlin vorgestellt.

„YOUNIWORTH – Respekt-Coach“ ein Projekt zum respektvollen Zusammenarbeiten und Zusammenleben

 

Ausstellungseröffnung durch Willibald Hogger, stellvertretender Landrat

Am 06.11.2018 war es soweit. Mit der Eröffnung der Ausstellung YOUNIWORTH der Jugendmigrationsdienste zum Thema Zusammenleben von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund fiel der Startschuss zum Projekt „RESPEKT-Coach“ am BSZ.
In seinem Grußwort betonte der stellvertretende Landrat Willibald Hogger die Bedeutung des respektvollen gemeinsamen Miteinanders in einer friedlichen, demokratischen Gesellschaft.
Jürgen Wagner vom Jugendmigrationsdienst der Jugendwerkstatt Regensburg erläuterte den Schülerinnen und Schülern und den zahlreichen geladenen Gästen die Inhalte der Ausstellung YOUNIWORTH. So lernen Besucherinnen und Besucher der Ausstellung in 8 Stationen mit vielen interaktiven Möglichkeiten eine Menge über die Geschichte der Migration, die Herkunft mancher Worte, derer wir uns täglich bedienen, das Zusammenleben in einer diversen Gesellschaft und nicht zuletzt über sich selbst und die eigenen Vorurteile.
Die Wanderausstellung „YOUNIWORTH“ kann vom 05.11.2018 bis 14.11.2018 in der Aula der Schule besucht werden. Besucherinnen und Besucher kommen spielerisch in Austausch und einen Dialog.
Im Rahmen des Projekts „Respekt-Coach“ sind im Kalenderjahr 2019 weitere Angebote geplant. Workshops zur Förderung der Informationskompetenz sollen die Schülerinnen und Schüler nicht nur im Umgang mit „fakenews“ schulen, sondern auch auf Phänomene wie „hatespeech“ und „shitstorm“ aufmerksam machen und sensibilisieren. Es ist eine Modulreihe zum Erwerb von interkultureller Kompetenz, dem religionssensiblen Umgang sowie zur Meinungsbildung geplant. Mit einem Exkurs zum Diskussionsverhalten und zur Debattenkultur wird die Brücke zu demokratischen Prozessen geschlagen.
Das Programm ist Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen Extremismus, gefördert vom

 


Vom Baum in die Flasche: So gut kann Naturschutz schmecken

Sünching. (wn) Eine Landpartie unternahm die Abschlussklasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Regensburg, und diese führte nach Sünching. Damit führten das Staatliche Berufliche Schulzentrum Regensburger Land und der Landschaftspflegeverband Regensburg ihr Kooperationsprojekt weiter. Ziel dieser Exkursion war die Vermittlung von Umweltwissen in Verbindung mit der Verarbeitung von regionalen Produkten.
In Sünching trafen sich die 20 angehenden Assistentinnen für Ernährung mit dem Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbands und Kreisfachberater Josef Sedlmeier auf der äußeren Streuobstwiese des Bund Naturschutz. Dabei erfuhren die Schülerinnen aus erster Hand, dass die hier in der Landschaft stehenden Obstbäume nicht nur leckere Äpfel liefern, sondern auch ein wertvoller Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten sind. Sedlmeier betonte, dass das Sammeln und Verwerten des Obstes im Landkreis wesentlich zum Erhalt der heimischen Obstbäume beitrage. Bayernweit seien in den letzten Jahrzehnten über die Hälfte aller Obstbäume gerodet worden und damit verloren gegangen.
Wie die Herstellung von Apfelsaft funktioniert, konnten die Schülerinnen anschließend in Sünching bei der Apfelsaft GbR der OGV‘s Sünching und Mötzing/Dengling in den Kellerräumen des Bauhofes anschauen.
Die Äpfel steuerte Klassenleiterin Gudrun Schmidbauer zusammen mit ihrem Ehemann, Josef Schmidbauer (Leiter einer anderen Berufsschule) aus dem eigenen Streuobstgarten bei. Unter Anleitung von Hans Botzler packten die Schülerinnen selbst mit an. Dass es sich bei dem Endprodukt um einen Apfelsaft erster Güte handelt, davon konnten sich die Schülerinnen bei der Kostprobe überzeugen. Fotos: wn